Technik, die begeistert!
Ohne zu viel zu verraten: Die Okta-Aktie ist derzeit mehr als einen Blick wert. Vor
allem liefert der Kursverlauf ein idealtypisches Beispiel für die Relevanz von charttechnischen
Marken. So hat der Titel im Verlauf des knapp 1-jährigen Korrekturtrends im April
fast punktgenau auf einer weiteren Trendlinie aufgesetzt. Regelmäßig spielen solche
alten Trends später noch einmal eine Rolle. Im konkreten Fall nutzte das Papier dieses
Sprungbrett und überwand in der Folge auch die Kombination aus dem Abwärtstrend seit
Juni 2025 und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 84,05/84,10 USD). Dank des beschriebenen
Befreiungsschlags gewinnt auch das Szenario einer langfristigen Bodenbildung seit
Mai 2022 mehr und mehr an Konturen (siehe Chart). Die Hochpunkte bei 111,35/114,50/127,57
USD, welche gleichzeitig als Nackenzone der strategischen, unteren Umkehr fungieren,
stecken jetzt die nächsten Anlaufziele ab. Auf der Indikatorenseite bestätigt das
jüngste MACD-Kaufsignal den diskutierten Ausbruch. Um das Risiko eines Fehlausbruchs
gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es in Zukunft, die Hochs vom März/April bei
gut 82 USD nicht mehr zu unterschreiten.Okta (Weekly)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Okta

Quelle: LSEG, tradesignal²
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