Entspannung dank oberer Umkehr?
Seit dem Aprilhoch bei 140 USD befindet sich der Ölpreis im Rückwärtsgang. Charttechnisch
hat das „schwarze Gold“ dabei zunächst einen tieferen Hochpunkt ausgeprägt, um dann
im Verlauf der vergangenen Woche nachhaltig unter die Marke von 100 USD zu fallen.
Vor allem das Abgleiten unter die jüngsten Tiefpunkte bei 98,43/96,68 USD vervollständigt
eine Topbildung (siehe Chart). Die obere Umkehr wurde dabei sogar mit einem Abwärtsgap
(104,64 USD zu 103,92 USD) vollzogen, wodurch der Weichenstellung ein zusätzlicher
Nachdruck verliehen wird. Auch der MACD schneidet seine Signallinie gerade von oben
nach unten – auch der Trendfolger dokumentiert derzeit also eine gewisse Fallhöhe.
Die nächste wirklich wichtige Auffangzone beginnt beim Hoch vom Januar 2025 (84,29
USD) und erstreckt sich bis zu den Hochpunkten vom Juni vergangenen Jahres bei rund
81 USD. Exakt in dieses Kursband fällt mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 81,94 USD)
eine weitere Schlüsselunterstützung. Um das angeschlagene Chartbild zu verbessern,
müsste der Ölpreis dagegen die runde 100er-Marke möglichst schnell zurückerobern.Brent Crude Future (Kontrakt Jun 26) (Weekly)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Brent Crude Future (Kontrakt Jun 26)

Quelle: LSEG, tradesignal²
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