Das nächste Ausrufezeichen
Ende April titelten wir in Bezug auf die Wacker-Aktie „Wende zum Besseren“ (siehe
„HSBC Daily Trading“ vom 27. April). Zur Erinnerung: Der Sprung über die Hochpunkte
bei 86/88 EUR sowie die dadurch komplettierte, langfristige Bodenbildung dienten dabei
als Schlüsselargument. Aus dieser unteren Umkehr konnte der Chemietitel in den letzten
Wochen bereits Kapital schlagen. Aus charttechnischer Sicht gelangen dabei jüngst
zwei weitere, wichtige Ausrufezeichen: Mit der Rückeroberung der 200-Monats-Linie
und dem Pendant der letzten 200 Wochen (akt. bei 97,44/98,55 EUR) konnte das Papier
zwei wichtige Glättungslinien überwinden. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Höhe
der o. g. Bodenbildung ein Anschlusspotenzial von rund 30 EUR bzw. ein Kursziel im
Bereich von 118 EUR. Interessanterweise harmoniert dieses Ziel recht gut mit den verschiedenen
Hoch- und Tiefpunkten bei rund 120 EUR. Es besteht also noch Luft nach oben, zumal
der trendfolgende MACD freundlich zu interpretieren ist. Den Stopp können Anlegerinnen
und Anleger auf das Niveau der massiven Haltezone aus den beiden angeführten langfristigen
Durchschnitten nachziehen.Wacker Chemie (Monthly)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Wacker Chemie

Quelle: LSEG, tradesignal²
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