Saisonalität als Spielverderber
Der DAX® startete gestern einen Erholungsversuch, doch bei 24.820 Punkten verließ
die Marktteilnehmer der Mut. In der Folge kam es zu Gewinnmitnahmen, sodass unter
dem Strich als Tageskerze ein Außenstab mit markantem Docht zu Buche steht. Damit
befinden sich die deutschen Standardwerte durchaus in schwierigem Fahrwasser. Letzteres
gilt auch unter zyklischen Gesichtspunkten, denn gemessen am durchschnittlichen Verlauf
des US-Zwischenwahljahres stellt vor allem die 2. Junihälfte eine saisonale Herausforderung
dar.
Charttechnisch befindet sich der DAX® eingekesselt zwischen ganz entscheidenden Leitplanken.
Auf der Oberseite hat das Aktienbarometer seit Mitte Januar mehrfach bei 25.406/25.508
Punkten wichtige Hochpunkte ausgebildet – zuletzt Ende Mai/Anfang Juni. Um eine neue
Aufwärtsdynamik zu entfachen, gilt es, diesen „Deckel“ zu lüften. Andererseits bildet
die Kombination aus der 50- und der 200 Tage-Linie (akt. bei 24.252/24.181 Punkten)
eine massive Haltezone gen Süden, zumal es zuletzt zu einem positiven Schnittmuster
zwischen beiden gleitenden Durchschnitten kam.DAX® (Daily)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²
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