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Zu viel des Guten?

Die Intel-Aktie hat lange für ein neues Allzeithoch gebraucht. Letztlich dauerte es 26 Jahre, ehe der Technologietitel das Rekordhoch vom August 2000 (75,81 USD) überwinden konnte. Umso beeindruckender fällt die jüngste Wertentwicklung aus: Allein in diesem Jahr betrug die Performance in der Spitze 250 % - seit August 2025 hat sich das Papier sogar versechsfacht. Für den absoluten Ausreißer sorgt aber der April, denn allein in den Wochen um Ostern stieg die Intel-Aktie von 44,98 USD auf 94,48 USD. Nach dieser „Fahnenstange“ sind diverse Indikatoren (z. B. MACD, RSI) massiv überhitzt. Gleichzeitig legt der Faktor „Saisonalität“ eine zyklische Atempause nahe. Schließlich signalisieren die Daten seit Beginn des Jahrtausends jetzt den Beginn einer saisonalen Dürreperiode: Von Mitte Juni bis Ende Oktober sind im historischen Mittel keine weiteren Kursgewinne mehr zu erwarten. Nach einem derart dynamischen Kursanstieg fällt der zyklische Gegenwind 2026 vermutlich eher stärker als schwächer aus. Deshalb können Anlegerinnen und Anleger Gewinnmitnahmen in Erwägung ziehen und sich defensiver aufstellen. Das alte Allzeithoch stellt eine wichtige Unterstützung dar, welche bei der Auswahl des passenden Discount-Zertifikats berücksichtigt werden kann.

Intel (Monthly)

Chart Intel
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Intel

Chart Intel
Quelle: LSEG, tradesignal²



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