Die kurzfristigen Schlüsselmarken
Der S&P 500® musste zuletzt ein Abwärtsgap (7.460 zu 7.428 Punkte) verkraften. Unter
dem Strich bewegen sich die amerikanischen Standardwerte seit Anfang Mai seitwärts.
Diese Bewegungsarmut nutzen wir für eine charttechnische Bestandsaufnahme und zeigen
dabei die wichtigsten Schlüsselmarken auf. Beginnen wir im Sinne eines vorsichtigen
Kaufmanns mit der Unterseite: Eine erste Rückzugslinie markiert der Durchschnitt der
letzten 50 Tage (akt. bei 7.349 Punkten). Das untere Bollinger Band (akt. bei 7.282
Punkten) definiert danach den Auftakt zu einer Haltezone, die sich bis zum Korrekturtief
vom Juni bei 7.238 Punkten erstreckt. Das zuletzt genannte Level sollte das Aktienbarometer
unbedingt verteidigen, da ansonsten eine kurzfristige Topbildung mit einem Abschlagspotenzial
von knapp 400 Punkten vervollständigt wäre. Es gibt aber auch eine „bullishe“ Variante.
Schließlich könnte sich die aktuelle Atempause als trendbestätigende Flaggenkonsolidierung
herauskristallisieren. Dafür müsste der S&P 500® den kurzfristigen Korrekturtrend
(akt. bei 7.544 Punkten) überwinden. Insgesamt lautet das Investmentmotto also: „make
or break!“S&P 500® (Daily)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart S&P 500®

Quelle: LSEG, tradesignal²
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