Achtung: „death cross”
Beim Goldpreis kam es am vergangenen Freitag zu einem negativen Schnittmuster zwischen
der 50- und der 200-Tage-Linie (akt. bei 4.468/4.473 USD). Dieses als „death cross“
bekannte Verhaltensmuster sorgt bei technisch motivierten Anlegerinnen und Anlegern
für Sorgenfalten, zumal es das erste seit November 2023 ist. Übergeordnet gilt seit
dem Allzeithoch von Ende Januar bei 5.595 USD eine klare Struktur von fallenden Hoch-
und fallenden Tiefpunkten. Damit befindet sich das Edelmetall mindestens in einer
korrektiven Phase, wenn nicht sogar in einem Abwärtstrend. Nach dem März droht erneut
ein Monat mit zweistellig negativer Kursentwicklung. Deshalb nehmen derzeit die Fragen
nach den nächsten Auffangmarken zu: Eine erste Unterstützung markiert dabei das Tief
von Ende Oktober bei 3.886 USD, ehe das alte Allzeithoch bei 3.500 USD wieder auf
die Agenda rückt. Um die laufende Abwärtsbewegung dagegen umzukehren, müsste der Goldpreis
die bekannte Schlüsselzone bei 4.400 USD zurückerobern. Bei einem Sprung über diese
Hürde würde die Folge fallender Hochpunkte zu den Akten gelegt werden und hier verlaufen
auch die beiden eingangs angeführten Glättungslinien.Gold (Daily)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold

Quelle: LSEG, tradesignal²
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