1,4 Millionen Thermomixe verkauft - Rekordjahr für Vorwerk


WUPPERTAL (dpa-AFX) - Der Haushaltsgerätehersteller Vorwerk hat 2025 so viele Thermomix-Küchenmaschinen verkauft wie noch nie zuvor. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden mehr als 1,4 Millionen abgesetzt - mehr als eine Million davon vom neu eingeführten Modell TM7. Im Vorjahr waren es gut 1,2 Millionen.

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"2025 war für Vorwerk ein außergewöhnlich starkes Jahr", sagte Vorstandssprecher Thomas Stoffmehl. Der TM7 sei die erfolgreichste Produkteinführung der Unternehmensgeschichte. Angekurbelt durch die Thermomix-Verkäufe erzielte Vorwerk im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Umsatzrekord. Das Unternehmen steigerte seine Erlöse zum Vorjahr um 14 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss lag mit knapp 105 Millionen Euro etwas höher als 2024 (99 Millionen Euro).

Der neue Thermomix, der Lebensmittel unter anderem erhitzen, zerkleinern und vermischen kann, kostet 1.549 Euro. Eine Preiserhöhung ist derzeit nicht geplant. Für Vorwerk ist die 1971 erfundene Küchenmaschine das wichtigste Produkt. Knapp 60 Prozent der Erlöse entfielen zuletzt darauf.

Thermomix wird in über 60 Ländern verkauft

In Deutschland verzeichnete Vorwerk mit dem Thermomix 2025 ein Umsatzplus von 26 Prozent. Länderspezifische Verkaufszahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht. In diesem Jahr wurden laut Unternehmensangaben weltweit bereits mehr als 400.000 Geräte verkauft. Der Thermomix wird in mehr als 60 Ländern vertrieben.

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Erhältlich ist die Küchenmaschine ausschließlich im Direktvertrieb: Selbstständige Berater führen sie bei Veranstaltungen und Kochpartys vor. Neben dem Thermomix vertreibt Vorwerk auch das Staubsauger-Modell Kobold. Die Wuppertaler Firma beschäftigte Ende des Jahres knapp 130.000 Berater - rund 15.000 mehr als im Vorjahr. Das 1883 gegründete Unternehmen ist nach eigenen Angaben das drittgrößte Direktvertriebsunternehmen der Welt.

Die Direktvertriebsbranche in Deutschland steigerte ihre Umsätze 2025 um 1,7 Prozent auf 21,24 Milliarden Euro. Das zeigt eine Studie der Universität Mannheim für den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland. Weitere bekannte Anbieter sind Bofrost, PM International und Mary Kay./cr/DP/men

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