2G Energy: Starke News im Earnings-Call


2G Energy: Starke News im Earnings-Call

<p>2G Energy hat die vorl&auml;ufigen Jahreszahlen vorgestellt und hatte dabei gute News im Gep&auml;ck: Die Auftragsentwicklung ist weiterhin sehr stark.</p>

2G Energy hat mit Verspätung die vorläufigen Jahreszahlen für 2025 präsentiert, was daran gelegen hat, dass die Einführung eines neuen ERP-Systems Mitte letzten Jahres für Verzögerungen gesorgt hat. Probleme mit der neuen Software hatten auch temporär das Servicegeschäft im zweiten Halbjahr 2025 deutlich gebremst, so dass die Konzernerlöse in der gesamten Finanzperiode nur um 6 Prozent auf 398,4 Mio. Euro gestiegen sind. Damit einher ging auch eine Belastung der EBIT-Marge, die sich von 8,9 auf 6,6 Prozent reduziert hat. Auch das Startquartal 2026 ist noch verhalten ausgefallen.

Kräftiger Auftragsschub

Doch das ist alles Schnee von gestern. Denn das Unternehmen akquiriert derzeit in einem atemberaubenden Tempo Großaufträge. Im ersten Halbjahr 2026 wird der Auftragseingang für Anlagen über 400 Mio. Euro liegen. Zum Vergleich: Der Umsatz in diesem Bereich betrug im gesamtjahr 2025 229,1 Mio. Euro. Zudem hatten vier Kunden aus dem jungen Geschäftsfeld Data Center große Reservierungen für Kraftwerkslieferungen mit Anzahlungen getätigt. Im Mai wurde ad-hoc gemeldet, dass eine davon in einen verbindlichen Auftrag gewandelt wurde – wobei das Volumen in den dreistelligen Millionenbereich reicht. Die Auslieferung startet schon im zweiten Halbjahr und wird über mehrere Jahre laufen. Im Nachgang ist dann gemäß den Ausführungen im Earnings-Call eine zweite Reservierung geswitcht worden. Das Zusatzvolumen liegt zusammen mit weiteren kleineren Aufträgen im Bereich Data Center bei einem weiteren dreistelligen Millionenbetrag. Außerdem – auch das war neu – war das Unternehmen zuletzt im Bereich Mining äußerst erfolgreich, hier beläuft sich das akquirierte Volumen auf eine mittleren zweistelligen Millionenbereich. Das Management rechnet daher für das Anlagengeschäft mit einer Book-to-Bill-Ratio von mindestens 2,5 im laufenden Jahr.

Noch viel Potenzial

Die Chancen auf weitere große Aufträge im Mining-Geschäft stehen gut, außerdem läuft es im deutschen Biogasmarkt dank einer 2025 eingeführten Förderung sehr erfreulich und die Ukraine bietet nach wie vor Potenzial für große Ausschreibungen, die 2G erneut gewinnen könnte. Vor allem aber sind im Bereich Data Center immer noch zwei Reservierungen vorhanden – und es laufen weitere Gespräch für zusätzliche Aufträge.

Aktie nicht ausgereizt

Das Unternehmen hatte vorsorglich eine kräftige Kapazitätserweiterung eingeleitet – und wird nun die Produktion massiv hochfahren. Das soll im laufenden Jahr zu einem Umsatz am oberen Ende der Zielspanne (440 bis 490 Mio. Euro) und einer EBIT-Marge von 9,5 bis 10,5 Prozent führen, in der Folgeperiode könnte der Umsatz dann plangemäß auf 570 bis 620 Mio. Euro steigen und die Marge über 11 Prozent liegen – und im Anschluss soll es weiter aufwärts gehen. Wir halten es für möglich, dass die Wachstumsziele noch übertroffen werden, damit ist die Aktie noch nicht ausgereizt. Temporäre Konsolidierungsphasen sind Kaufgelegenheiten.

Ganz andere Stimmungslage gibt es bei der Gerresheimer AG, die zwar ebenfalls den Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt hat, nun aber eine neue Enttäuschung für die Anleger in petto hatte: zum Artikel

Auch DEWB hat den Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht und darin über eine starke Performance wichtiger Beteiligungen berichtet. Das könnte der zuletzt schwachen Aktie etwas Schub geben: zum Artikel

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Erstellung am 01.07.26 um 7:43 Uhr.

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Quelle: StockXperts

Bildquellen: 2G Energy AG

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