"Terroristische Tätigkeiten"

Starlink-Infrastruktur im Visier: 40.000 Terminals im Iran lahmgelegt


Starlink-Infrastruktur im Visier: 40.000 Terminals im Iran lahmgelegt

Irans Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen Erfolg beim Vorgehen gegen illegale Empfänger von Satelliten-Internet erzielt.

40.000 Endgeräte von Elon Musks Starlink seien deaktiviert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Unklar blieb, ob die Geräte beschlagnahmt oder anderweitig technisch außer Betrieb gesetzt wurden. Die Angaben können derzeit nicht unabhängig überprüft werden.

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Irans Staatsführung warf seinen Erzfeinden Israel und den USA abermals "terroristische Tätigkeiten" vor. Seit Tagen bezeichnet die Regierung die jüngsten Massenproteste gegen die autoritäre Politik als vom Ausland gelenkt.

Starlink im Iran verboten

Das Satelliten-Internet Starlink von Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX basiert auf einem Netzwerk aus Tausenden Satelliten. Nutzer benötigen zum Empfang eine flache Antenne mit Routerfunktion.

Im Iran ist Starlink verboten. Etwa 50.000 Terminals sollen Schätzungen zufolge über Schmuggelwege ins Land gelangt sein. Nutzern drohen jahrelange Haftstrafen. Die Antennen brauchen freie Sicht zum Himmel, zudem lassen sich ihre Signale orten. Seit dem 8. Januar mit Ausbruch der jüngsten Massenproteste ist die Bevölkerung im Land vom Internet abgeschnitten.

/arb/DP/tih

TEHERAN (dpa-AFX)

Bildquellen: rafapress / Shutterstock.com

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