Mercury General reagiert mit Preisanpassungen auf steigende Waldbrandrisiken!
Mercury General ist ein US-amerikanischer Versicherungskonzern mit Sitz in Los Angeles, der sich vor allem auf Kfz-Versicherungen spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet Policen für Privat- und Geschäftskunden an und ergänzt sein Portfolio um Hausrat-, Wohngebäude- und Haftpflichtversicherungen. Besonders stark ist Mercury General in Kalifornien vertreten, wo es seit seiner Gründung 1961 eine...
Mercury General ist ein US-amerikanischer Versicherungskonzern mit Sitz in Los Angeles, der sich vor allem auf Kfz-Versicherungen spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet Policen für Privat- und Geschäftskunden an und ergänzt sein Portfolio um Hausrat-, Wohngebäude- und Haftpflichtversicherungen. Besonders stark ist Mercury General in Kalifornien vertreten, wo es seit seiner Gründung 1961 eine feste Größe im Markt darstellt. Die Gesellschaft gilt als verlässlicher Anbieter im preislich wettbewerbsintensiven Segment, sieht sich jedoch regelmäßig mit regulatorischen Vorgaben und starken Schwankungen bei Schaden-Kosten-Quoten konfrontiert, die ihre Ertragslage beeinflussen können.
Antrag auf 6,9 % Prämienerhöhung in Kalifornien
Am 15. August 2025 reichte Mercury in Kalifornien einen Antrag ein, der eine durchschnittliche Anhebung der Wohngebäudeversicherungsprämien um 6,9 % vorsieht. Der Antrag steht im Zeichen der neuen "Sustainable Insurance Strategy" Kaliforniens, die der Versicherung erlaubt, modellbasierte Schätzungen von Waldbrandrisiken zu berücksichtigen. Die Erhöhung soll teilweise auch in Risikogebieten greifen. In Gebieten mit geringem Risiko könnten Prämien sogar sinken, und für Hausbesitzer, die Maßnahmen gegen Brandgefahr ergreifen, sind Rabatte vorgesehen.
Genehmigung größerer Prämienerhöhungen für 2025
Bereits Anfang 2025 erhielt Mercury die Zustimmung, ab März die Hausbesitzerprämien in Kalifornien um durchschnittlich 12,3 % zu erhöhen, Wohnungs- und Mieterversicherungen folgen mit Anpassungen von rund 9,4 % bzw. 7,5 %. Bis zu 666.000 Kunden seien von den Anpassungen betroffen. Diese Schritte reagierten auf steigende Ansprüche, Inflation und Schadenaufwendungen — insbesondere durch die Waldbrände in der Region.

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