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Oracle – Der US-Cloudkonzern verwandelt seine Lieferketten-Software in eine Armee autonomer KI-Agenten!


Oracle – Der US-Cloudkonzern verwandelt seine Lieferketten-Software in eine Armee autonomer KI-Agenten!

Oracle rüstet seine Lieferketten-Software mit vier autonomen KI-Agenten auf, die Bestände, Lieferanten und Fertigung eigenständig steuern. Der Konzern reitet damit den Trend zur agentischen KI. Für Anleger ist die strategische Stoßrichtung entscheidender als die einzelne Produktankündigung. Vier

Oracle rüstet seine Lieferketten-Software mit vier autonomen KI-Agenten auf, die Bestände, Lieferanten und Fertigung eigenständig steuern. Der Konzern reitet damit den Trend zur agentischen KI. Für Anleger ist die strategische Stoßrichtung entscheidender als die einzelne Produktankündigung.

Vier neue KI-Helfer für die Lieferkette

Oracle baut sein Cloud-Geschäft konsequent in Richtung autonomer künstlicher Intelligenz um. Der Konzern stellt vier neue "Fusion Agentic Applications" vor, die in seine Lieferketten- und Fertigungsplattform Oracle Cloud SCM eingebettet sind. Anders als reine Assistenzsysteme sollen diese spezialisierten KI-Agenten nicht nur beraten, sondern eigenständig handeln: Sie bearbeiten Routineaufgaben innerhalb fester Leitplanken selbst und melden sich erst, wenn menschliches Urteilsvermögen das Ergebnis spürbar verändern kann. Konkret decken die Werkzeuge die Bestandsplanung, die Lieferantenqualifizierung, die Produktionsvorbereitung sowie die Kanban-Steuerung in der Fertigung ab. Ergänzend führt Oracle neue Funktionen zur Bestandsoptimierung ein, darunter eine interaktive Netzwerk-Visualisierung und einen "Advisor Agent", der auf Basis schwankender Nachfrage und Lieferzeiten passende Sicherheitsbestände empfiehlt. "Verantwortliche für Lieferketten stehen unter wachsendem Druck, Servicelevel zu verbessern, Kosten zu kontrollieren und schneller auf Störungen zu reagieren", erklärt S.Y. Shenoy, Senior Vice President der Fusion-SCM-Entwicklung bei Oracle.

Anlegerperspektive: Klebrige Software trifft auf den Agenten-Boom

Für Anleger ist die strategische Stoßrichtung entscheidender als die einzelne Produktankündigung. Die Chance: Oracle verankert seine KI direkt in jener Geschäftssoftware, die viele Großkunden ohnehin täglich nutzen. Das erhöht die Wechselkosten und macht die Umsätze besonders "klebrig" – ein klassischer Burggraben. Zugleich reitet der Konzern die Welle der sogenannten agentischen KI, dem derzeit heißesten Trend der Branche, bei dem Software nicht mehr nur antwortet, sondern selbstständig Aufgaben erledigt. Das Risiko: Die Aktie reagiert zunächst verhalten, was zeigt, dass der Markt erst noch Belege für eine tatsächlich höhere Akzeptanz sehen will. Die offene Frage bleibt, ob die neuen Werkzeuge die Verbreitung von Oracle Cloud SCM messbar beschleunigen – oder ob sie vorerst nur das bestehende Angebot abrunden.

Das Geschäftsmodell: Vom Datenbank-Pionier zum Cloud-Vollsortimenter

Der im US-Bundesstaat Texas ansässige Konzern Oracle zählt zu den größten Softwarehäusern der Welt und bietet integrierte Anwendungssuiten sowie eine eigene, weitgehend autonome Cloud-Infrastruktur an. Das Herzstück bildet die Fusion-Cloud-Familie, die Finanzwesen und Betrieb (ERP), Personalmanagement (HCM), Lieferketten und Fertigung (SCM) sowie Kundenmanagement (CX) abdeckt. Oracle profitiert gleich von mehreren Trends: dem anhaltenden Umzug von Unternehmen in die Cloud, dem Bedarf an widerstandsfähigeren Lieferketten nach Jahren globaler Störungen und vor allem dem Hunger der Wirtschaft nach praktisch einsetzbarer KI. Über das hauseigene "AI Agent Studio" können Kunden zudem eigene Agenten bauen und mit fremden Systemen verknüpfen, ohne klassisch programmieren zu müssen.

Bildquellen: KI generiert

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