U-Boot-Abwehr

Airbus-Aktie mit Verlusten: Konzern prüft mit Kawasaki Heavy Industries japanische Eurodrone-Variante - China Eastern will Großraumjets kaufen


Airbus-Aktie mit Verlusten: Konzern prüft mit Kawasaki Heavy Industries japanische Eurodrone-Variante - China Eastern will Großraumjets kaufen

Airbus will gemeinsam mit Kawasaki Heavy Industries Möglichkeiten zur Entwicklung einer japanischen Variante der Eurodrone zur U-Boot-Abwehr prüfen.

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Die beiden Unternehmen schlossen eine entsprechende Absichtserklärung. Die U950 Eurodrone ist derzeit Europas größte militärische Drohne und das erste sogenannte "Large Long Endurance Remotely Piloted Aircraft System" (PRAS), also ein großes ferngesteuertes Flugsystem mit großer Reichweite. Sie eignet sich ideal für Länder wie Japan, die große Seegebiete überwachen müssen, wie Airbus mitteilte. Japan hat seit 2023 Beobachterstatus im Eurodrone-Programm.

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Im nächsten Schritt werde Airbus Gespräche mit Kawasaki Heavy Industries aufnehmen, um Optionen für die Konzeption, Entwicklung und Vermarktung einer künftigen japanischen maritimen Version der Eurodrone zu erarbeiten.

Fluggesellschaft China Eastern will 25 Airbus-Großraumjets kaufen

Der weltgrößte Flugzeughersteller Airbus hat sich einen weiteren Großauftrag aus China gesichert. Die teilstaatliche Fluggesellschaft China Eastern Airlines unterschrieb eine Vereinbarung über 25 Großraumjets vom Typ A330neo, wie sie am Freitag in einer Pflichtmitteilung an die Börse erklärte. Die Maschinen sollen in den Jahren 2029 bis 2033 geliefert werden. Der Airline zufolge hat der Auftrag laut Listenpreisen einen Gesamtwert von 9,35 Milliarden US-Dollar (8,2 Mrd Euro). Doch in der Branche sind bei Großaufträgen hohe Rabatte üblich.

China ist nach den USA inzwischen der größte Luftfahrtmarkt der Welt. Typischerweise kauft das Land Maschinen der großen westlichen Hersteller Airbus und Boeing in großen Mengen und verteilt sie dann unter den staatlichen Airlines im Land.

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Der europäische Hersteller Airbus stärkt mit der Bestellung seine Position gegenüber dem kriselnden US-Konzern Boeing. Dieser hatte in China nach zwei tödlichen Abstürzen seiner Mittelstreckenjets 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 lange kaum mehr einen Fuß auf den Boden bekommen. Im Mai hatte US-Präsident Donald Trump schließlich einen Auftrag über 200 "großen" Boeing-Jets bekannt gegeben. Erwartet worden waren allerdings 500 Maschinen.

Mit dem am Freitag veröffentlichten Auftrag hat Airbus im laufenden Jahr bereits rund 250 Jet-Bestellungen aus China erhalten.

Im XETRA-Handel vor dem Wochenende ermäßigt sich die Airbus-Aktie stellenweise um 2,11 Prozent auf 191,04 Euro.

DJG/sha/hab

DOW JONES / (dpa-AFX)

Bildquellen: Selfiy / Shutterstock.com, Airbus

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05.06.26 Airbus SE Outperform RBC Capital Markets
05.06.26 Airbus SE Hold Jefferies & Company Inc.
26.05.26 Airbus SE Overweight Barclays Capital
13.05.26 Airbus SE Buy Deutsche Bank AG
08.05.26 Airbus SE Buy Deutsche Bank AG