AKTIE IM FOKUS 3: Thyssenkrupp wieder im Minus nach Abbruch von Stahlverkauf


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(neu: Überschrift, aktuelle Kursentwicklung)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von thyssenkrupp haben sich am Montag mit einer klaren Richtung schwergetan. Die Ankündigung, die geplante Trennung vom Stahlgeschäft zunächst auf Eis zu legen, hatte vorbörslich noch für deutliche Verluste gesorgt. Nach dem Börsenstart drehten sie klar ins Plus, doch im späten Handel stand im eingetrübten Marktumfeld ein Kursrückgang um 1,5 Prozent zu Buche.

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Seit Jahresbeginn beläuft sich der Gewinn auf 7,2 Prozent - im Vergleich zu einem knappen Minus beim MDAX der mittelgroßen deutschen Unternehmen. Im Februar, noch vor Beginn des Nahostkriegs, hatten die Aktien mit 12,475 Euro den höchsten Stand seit 2018 erreicht. Anschließend verloren sie bis Ende März wieder über 40 Prozent, hatten sich jüngst aber wieder merklich stabilisiert.

Dass der Industriekonzern und der indische Konkurrent Jindal am Wochenende bekannt gaben, die seit September vergangenen Jahres laufenden Verkaufsgespräche abzubrechen, begründete Thyssenkrupp mit besseren Rahmenbedingungen für Stahlhersteller in Europa und Fortschritten bei der Sanierung der Sparte. Deren Neuaufstellung solle aus eigener Kraft vorangetrieben werden, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen, hieß es. Mittelfristig bleibt es aber bei den Verkaufsplänen.

Ein Händler hatte am frühen Morgen konstatiert, der Gesprächsabbruch komme nicht aus heiterem Himmel, diesen aber als recht negativ gewertet. Denn der Verkauf des Stahlgeschäfts könnte für Thyssenkrupp ein "Gamechanger" werden, der nun erst einmal nicht realisiert werde. Ein anderer Börsianer sah den Grund für diese Entscheidung in der Bewertung der Sparte angesichts einer verbesserten Ausgangslage in Europa und den Restrukturierungserfolgen. Protektionismus seitens der EU soll der Branche in Europa helfen. Die Analysten der US-Bank JPMorgan hatten nach Bekanntwerden der Pläne im Vorjahr von einer "Renaissance der Branche" gesprochen.

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Dirk Schlamp von der DZ Bank sieht den Abbruch der Verkaufsgespräche nicht so negativ. "Die Nachricht ist formal neu, kommt unseres Erachtens aber nicht völlig überraschend", schrieb der Analyst. Denn "bereits im Vorfeld hatten Medienberichte auf Probleme im Due-Diligence- beziehungsweise Verhandlungsprozess hingewiesen, insbesondere bei Pensionslasten, künftigem Investitionsbedarf und Energiekosten". Die Aussetzung der Verkaufspläne sei "daher eher die Bestätigung eines bekannten Risikos als ein völlig neuer negativer Impuls". Überraschend sei weniger die Pause selbst als die positive Begründung durch Thyssenkrupp mit besseren Marktbedingungen und dem eigenen Wertsteigerungspotenzial./gl/nas/mis/he

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25.09.26 thyssenkrupp Buy Jefferies & Company Inc.
23.09.26 thyssenkrupp Buy Jefferies & Company Inc.
04.09.26 thyssenkrupp Buy Deutsche Bank AG
21.08.26 thyssenkrupp Kaufen DZ BANK
14.08.26 thyssenkrupp Buy Deutsche Bank AG

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