Aktien Frankfurt Ausblick: Dax geht die Kraft aus - Erneute Zahlenflut


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 30) kommt auf dem höchsten Niveau seit anderthalb Jahren kaum noch vom Fleck. Am Donnerstag signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator eine Stunde vor dem Börsenstart ein minimales Plus von 0,01 Prozent auf 13 187 Punkte. Damit würde der deutsche Leitindex den dritten Tag in Folge kaum von der Stelle kommen. Zu Wochenbeginn hatte er erstmals seit Juni 2018 wieder die 13 000-Punkte-Marke geknackt. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) wird am Donnerstag ebenfalls ein wenig fester erwarte.

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Leichte Bremswirkung entfalten Börsianern zufolge auch Berichte, wonach sich die Unterzeichnung eines Teil-Handelsabkommen zwischen den USA und China wohl bis in den Dezember verzögert. Entsprechende Hoffnungen sind seit geraumer Zeit der wichtigste Kurstreiber für die Märkte. Zudem erreicht die hiesige Berichtssaison mit Geschäftszahlen von gleich fünf Dax-Konzernen sowie unzähligen Berichten aus der zweiten und dritten Reihe ihren wöchentlichen Höhepunkt.

Die Deutsche Telekom profitierte im dritten Quartal wieder von ihren gut laufenden Geschäften in den USA sowie von Zukäufen. Zudem hoben die Bonner ihr Jahresziel für das operative Ergebnis (Ebitda AL) an und nahmen Änderungen an ihrer Dividendenpolitik vor. Die sehr gute Entwicklung der Profitabilität sollte der Aktie neuen Schwung geben, auch wenn der verbesserte Ausblick nicht wirklich überrasche, sagte ein Händler. Der Fokus liege zudem weiter auf der anstehenden Fusion der US-Mobilfunktochter T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint (Sprint Nextel) - diese sei offenbar auf einem guten Weg.

Derweil habe die Lufthansa im wichtigen Sommerquartal nicht so schlecht wie befürchtet abgeschnitten, hieß es aus dem Markt. Am diesjährigen operativen Gewinnziel (bereinigtes Ebit) hält die Fluggesellschaft trotz des Flugbegleiter-Streiks und des Preiskampfes im Europaverkehr fest.

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Der Technologiekonzern Siemens übertraf im Schlussquartal seines Geschäftsjahres ebenfalls die Analystenerwartungen. Zudem wollen die Münchener die Dividende anheben. Börsianer störten sich allerdings etwas an vorsichtigen Aussagen zum neuen Geschäftsjahr.

Quartalszahlen veröffentlichten zudem der Baustoffkonzern HeidelbergCement und Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) - der Rückversicherer hatte allerdings schon im Oktober Eckdaten vorgelegt./gl/jha/

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