Aktien Frankfurt Ausblick: Milliardenschwere Hilfspakete treiben Erholung voran


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Milliarden-Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Eindämmung der Corona-Epidemie machen Börsianern am Donnerstagmorgen Mut. Der X-Dax (DAX 30) als vorbörslicher Indikator für den Dax deutet am Mittwoch knapp eine Stunde vor Handelsbeginn auf einen Dax bei 12 186 Punkten hin - ein Plus von einem halben Prozent. Damit würde der Leitindex die Erholung der vergangenen beiden Tage fortführen.

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"Der IWF als Kreditgeber wird oft als letzte Zuflucht angesehen, aber diesmal hat er sich an die Spitze der Bewegung gesetzt", schrieb Stratege Steven Innes vom Broker Axicorp. Investoren dürften nun darauf setzen, dass die Notenbanken und Finanzminister der G7-Staaten mit stützenden Maßnahmen folgen.

Um ärmeren Staaten und Schwellenländern zu helfen, den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Epidemie zu begegnen, stellt der IWF insgesamt 50 Milliarden US-Dollar (44,9 Mrd Euro) für Notkredite zur Verfügung. Zudem stellt das US-Repräsentantenhaus für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus 8,3 Milliarden Dollar bereit.

An der Wall Street konnte der Dow daraufhin die hohen Verluste vom Dienstag mehr als wettmachen. Auch an den Börsen in Fernost legten die Kurse am Morgen zu. "Die Regierungen versuchen, die wirtschaftlichen Schäden so weit wie möglich zu begrenzen. Und das honorieren die Börsen mit Kursgewinnen", sagte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

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Geschäftszahlen veröffentlichten vor Börsenbeginn die beiden Dax-Unternehmen Merck KGaA (Merck) und Vonovia (Vonovia SE (ex Deutsche Annington)). Aktien von Vonovia legten im vorbörslichen Handel auf Tradegate um 1,7 Prozent zu. Der Immobilienkonzern hat 2019 das operative Ergebnis gesteigert und die Ziele für 2020 bestätigt. Merck-Aktien stiegen um 1,3 Prozent, der Pharma- und Chemiekonzern hat die Ziele für 2019 erreicht und will weiter wachsen.

Aktien von Dialog Semiconductor stiegen vorbörslich um vier Prozent nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Allerdings muss die Aktie in Kürze den MDAX der mittelgroßen Börsentitel verlassen. Ersetzt wird sie dort von den Papieren des Kochboxversenders HelloFresh, die um drei Prozent zulegten. Zudem empfahl die Bank JPMorgan die Aktien zum Kauf. ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media SE) stiegen nach Zahlen um 2,3 Prozent./bek/jha/

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