Aktien Frankfurt Ausblick: Warten auf Impulse von der Wall Street


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem trendlosen Wochenauftakt dürfte auch der zweite Handelstag der Woche von Stagnation geprägt sein. Mit Blick auf den Dax (DAX 40) gilt weiter, dass es Anlegern auf dem höchsten Niveau seit mehr als einem Jahr an Inspiration fehlt. Sie warten auf frische Impulse von der Wall Street, die am Dienstag erst aus dem verlängerten Wochenende zurückkehrt.

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Knapp eine Stunde vor dem Handelsbeginn signalisiert der X-Dax als außerbörslicher Indikator ein Minus von 0,04 Prozent auf 15 471 Punkte. Nach dem Jahreshoch vor zwei Wochen bei 15 658 Punkten trat der Dax zuletzt auf der Stelle - vor allem wegen der in den USA wieder hochgekochten Zinssorgen. Ähnliches gilt für den EuroStoxx (EURO STOXX 50), der am Dienstag auch nur wenig verändert erwartet wird.

Im Tagesverlauf könnten Einkaufsmanagerindizes ins Blickfeld rücken, zunächst jene aus der Eurozone. Die Helaba rechnet mit gemischten Eindrücken. "Alles in allem bleibt es wohl bei dem diffusen Bild zur wirtschaftlichen Lage, wonach die Daten nicht gut genug sind, um konjunkturellen Optimismus zu verbreiten, aber auch nicht schwach genug, um die EZB vom Zinserhöhungspfad abzubringen", schrieben die Experten der Landesbank.

Der Fokus der Anleger liegt derzeit aber eher auf frischen Daten aus den USA. Wenn der Handel dort wieder beginnt, könnten Impulse in erster Linie vom Anleihemarkt ausgehen, wo die Renditen in den vergangenen Wochen in Erwartung weiter anziehender Leitzinsen stark gestiegen waren. Anziehende Kapitalmarktzinsen hatten zuletzt an den tonangebenden US-Börsen die Aktienkurse in Schach gehalten.

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Auf Unternehmensseite bringt die Nachrichtenlage in Deutschland nur wenig Impulse. Hauptsächlich Analysteneinschätzungen wirkten sich vorbörslich kursbewegend aus, darunter eine negative Bewertung der Deutschen Börse (Deutsche Börse) durch das Analysehaus Jefferies und eine positive Bewertung der Lufthansa durch die Barclays Bank.

Für die Titel der Deutschen Börse ging es vorbörslich um 1,8 Prozent bergab. Jefferies hat seine Kaufempfehlung für den Börsenbetreiber aufgegeben und das Kursziel auf 190 Euro gesenkt, was nur noch etwa zehn Prozent Kurspotenzial verspricht. Die Markterwartungen für 2024 und 2025 erschienen inzwischen reichlich ambitioniert, argumentierte Analyst Tom Mills in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

Die Anteile der Lufthansa dagegen ziehen im Tradegate-Handel um fast ein Prozent an, nachdem sie von Barclays mit dem positiven Votum "Overweight" in die Bewertung aufgenommen wurden. Etwas Aufmerksamkeit erregt Analyst Andrew Lobbenberg mit dem Kursziel von 14,80 Euro, das in der Analystenriege extrem hoch ist. Nur das Bankhaus Metzler, das bereits zum Kauf rät, kommt dem mit einem Ziel von 13,50 Euro nahe./tih/jha/

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