Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig bewegt vor US-Wahlen - Charttechnik im Blick


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf dem höchsten Dax (DAX 40)-Niveau seit Monaten gehen die Anleger am Dienstag abwartend an deutsche Aktien heran. Bevor am Donnerstag US-Inflationsdaten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden, sind zunächst die Blicke auf die Zwischenwahlen in den USA gerichtet, die über den künftigen Spielraum von US-Präsident Joe Biden entscheiden dürften. Außerdem verarbeiten die Anleger eine Fülle an Quartalszahlen.

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Eine Stunde vor dem Xetra-Start deutete der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Leitindex nur wenig Bewegung an mit plus 0,03 Prozent auf 13 538 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) wird ebenfalls kaum verändert erwartet.

Unter charttechnischen Aspekten schauen Marktteilnehmer derzeit vor allem auf die 200-Tage-Linie im Dax, die Hinweise auf den längerfristigen Kurstrend gibt. Sie ist aktuell mit 13 626 Punkten nicht mehr weit weg. Wie Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners bemerkt, könnte sich bei einem nachhaltigen Überschreiten der Linie die Stimmung auf dem Parkett nachhaltig verbessern. Denn: "Viele technische Handelsmodelle orientieren sich bei ihren Anlageentscheidungen an der 200-Tage-Linie. Diese Modelle könnten dann weitere Käufe auslösen, die den Dax weiter nach oben tragen."

Die Experten der ING-Bank messen den Ergebnissen der US-Zwischenwahlen eine größere Bedeutung für die Kursentwicklung am Aktienmarkt zu. Erwartete Gewinne der Republikaner wären laut der ING positiv für Anleihen und Aktien. Profitiert hatten die Börsen zuletzt aber auch von Spekulationen mit Blick auf ein mögliches Ende der Null-Covid-Strategie in China.

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In Deutschland geht die Berichtssaison am Dienstag mit gut gefüllter Agenda weiter. Unter anderem dürften die Zahlen der Dax-Werte Deutsche Post, Bayer, Henkel (Henkel vz), Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) sowie der Volkswagen-Holding Porsche SE (Porsche Automobil vz) und des Gendiagnostik-Konzerns QIAGEN darüber Auskunft geben, wie sich die deutsche Wirtschaft schlägt. Aus dem MDAX wird diese Reihe ergänzt um Fraport und Evonik.

Unter den Dax-Werten zeigten sich vorbörslich auffälliger die Papiere von Henkel und Qiagen nach angehobenen Prognosen. Auf Tradegate legten sie um 2,1 beziehungsweise gut drei Prozent zu im Vergleich zum Xetra-Schluss. Bayer hingegen gaben um ein Prozent nach.

Fraport standen auf Tradegate moderat höher. Der Flughafenbetreiber fasst nach einem starken Sommer das obere Ende seiner Jahresziele ins Auge./ajx/stk

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