Aktien Frankfurt Schluss: Omikron raubt Anlegern die Nerven


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die neue Corona-Variante Omikron hat den Aktienmarkt fest im Griff. Im frühen Handel am Dienstag geriet der Leitindex Dax (DAX 40) erneut unter die Räder und drohte erstmals seit Anfang Oktober unter die runde Marke von 15 000 Punkten zu fallen. Am Nachmittag grenzte der Dax die Verluste etwas ein. Allerdings wurde der Erholungsversuch dann durch Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell ausgebremst. So steuert die Fed offenbar auf eine schnellere Rückführung ihrer immensen Wertpapierkäufe, die sie zur Konjunkturunterstützung in der Corona-Krise aufgelegt hatte, zu. Die Wirtschaft entwickle sich sehr robust und der Inflationsdruck sei hoch, erklärte Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats.

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Zum Handelsschluss stand für den Dax ein Minus von 1,18 Prozent auf 15 100,13 Zähler zu Buche. Damit hat der Dax in den vergangenen sechs Sitzungen gut 1000 Punkte eingebüßt. Der MDAX der mittelgroßen Börsentitel hielt sich am Dienstag mit minus 0,47 Prozent auf 33 890,75 Punkte besser.

"Die Omikron-Variante ist bereits in vielen Ländern vorzufinden. Vieles ist Stand heute noch unklar, insbesondere bezüglich der Schwere der von ihr ausgelösten Erkrankungen", schrieb Analyst Thomas Meißner von der Landesbank LBBW. Es gebe daher viele Szenarien ihrer Auswirkungen. "Die Unsicherheit ist hoch". Ein ausgesprochen negatives Szenario preisten die Finanzmärkte gegenwärtig aber noch nicht ein./bek/mis

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