Aktien Schweiz schließen etwas leichter - Holcim und CS gesucht


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ZÜRICH (Dow Jones)--Etwas leichter hat die schweizerische Börse den Mittwoch beendet. Im Blick stand die erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Vor diesem Ereignis zeigten sich die Anleger weiter vorsichtig. Am Markt herrschte die Erwartung vor, dass die Fed die Zinsen dieses Mal um 75 Basispunkte anheben wird, dann aber für die kommenden Sitzungen ein weniger forsches Tempo signalisieren könnte.

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Daneben machten Quartalszahlen die Musik. In den USA haben sich Alphabet und Microsoft wacker geschlagen, wenn auch nicht immer die Erwartungen ganz erfüllt. Das lasse hoffen, dass die Unternehmen mit steigenden Zinsen und einer schwächeren Konjunktur zurechtkämen, meint Pierre Veyret, Technischer Analyst bei Activtrades.

Der SMI verlor 0,4 Prozent auf 11.057 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und zehn -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 46,8 (zuvor: 48,02) Millionen Aktien.

Zu den Schweizer Unternehmen mit Quartalszahlen gehörten Credit Suisse (CS) und Holcim. Als sehr stark wurden die Halbjahreszahlen des Baustoffkonzerns Holcim gewertet. Der Umsatz stieg um fast 17 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Mit der Wachstumsprognose von "mindestens 10 Prozent" auf vergleichbarer Basis für das Gesamtjahr 2022 seien auch optimistische Börsenerwartungen übertroffen worden. Beim Umsatz sei ein neuer Rekord erreicht worden, ebenso beim wiederkehrenden EBIT. Die Profitabilität sei hoch, die Kosteninflation werde als Herausforderung nur in der Region Asien-Pazifik benannt. Die Aktie verteuerte sich um 4,5 Prozent.

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Die Aktie der Bank Credit Suisse notierte hochvolatil und schloss nach zwischenzeitlichen Verlusten 1 Prozent im Plus. Die Bedeutung der Zahlen sei schwer einzuschätzen, weil die Bank als im Turnaround befindlich gesehen werde, kommentierte ein Händler. Wichtiger waren daher Meldungen zum Umbau der Bank und künftigen Strategieschwerpunkten sowie der Reduktion der Kostenbasis. Dazu kam der Rücktritt von CEO Thomas Gottstein.

Positiv wurden die Zahlen zum ersten Halbjahr von Zehnder gewertet. Sowohl der Umsatz wie auch das EBIT sei 5 beziehungsweise 7 Prozent oberhalb der Markterwartung ausgefallen, hieß es in einer Analyse von Stifel. Die Aktie lief um 7,4 Prozent nach oben.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 27, 2022 11:36 ET (15:36 GMT)

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