Aktien Wien Schluss: ATX schließt schwächer


WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit negativer Tendenz geschlossen. Der ATX fiel 17,68 Punkte oder 0,58 Prozent auf 3 056,63 Einheiten.

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Marktbestimmend blieb zum Start der neuen Woche das Coronavirus, das an den chinesischen Festlandbörsen nach einer Woche ohne Handel für massive Verluste gesorgt hatte. Konjunkturdaten aus Europa lieferten hingegen keine entscheidenden Impulse. Auch der unerwartet stark ausgefallene ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in den USA konnte die Richtung des ATX nicht ändern. In Wien blieb die Nachrichtenlage dünn. Auf Unternehmensebene erhielten Analysteneinschätzungen Aufmerksamkeit.

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Papiere der Raiffeisen Bank International (RBI) von 27,0 auf 26,5 Euro leicht gesenkt. Das Anlagevotum wurde unterdessen mit "Buy" bestätigt. Der Grund für die Herabsetzung des Kursziels sind dem Experten zufolge negative Einmaleffekte, welche die Bank in der vergangenen Woche mitteilte. So musste die RBI in Polen Prozesskostenrückstellungen in der Höhe von 47 Millionen Euro verbuchen. Die Aktien der RBI gingen heute mit einem leichten Plus von 0,34 Prozent auf 20,67 Euro aus dem Handel.

Unterdessen haben Wertpapierexperten der Deutsche Bank in einer neuen Studie die Bewertung der Erste-Group-Aktien mit "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel blieb unverändert bei 39,00 Euro. Die Analysten strichen dabei das Engagement am osteuropäischen Markt, das dortige Kreditwachstum und das bessere Zinsumfeld sowie steigende Möglichkeiten für Gebühreneinnahmen hervor. All das dürfte sich laut der Einschätzung der Experten in den Zahlen zum vierten Quartal 2019 widerspiegeln. Der Kurs der Erste Group schloss knapp behauptet mit minus 0,03 Prozent auf 33,15 Euro.

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Ans unteren Ende der Kurstafel rutschten die Titel von Schoeller-Bleckmann. Die Papiere des Ölfeldausrüsters verbilligten sich um 3,13 Prozent auf 40,30 Euro. Auch der Kurs des Branchenkollegen OMV gab mit minus 1,67 Prozent auf 44,24 Euro deutlich nach. Mit einem Handelsvolumen von mehr als 25 Millionen Euro waren die OMV-Anteile die am meisten gehandelten. Für den Verbund ging es unterdessen um 2,51 Prozent auf 46,52 Euro abwärts und Post-Papiere verloren 2,48 Prozent auf 33,45 Euro.

Zu den größten Tagesgewinnern zählten die Anteilsscheine des Baustoffkonzerns Wienerberger (plus 1,48 Prozent auf 26,00 Euro) und des Feuerwehrausrüsters Rosenbauer (plus 1,90 Prozent auf 42,80 Euro)./rai/sto/APA/men

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