Amprion und Smart Wires testen bessere Stromnetzsteuerung


BERLIN (Dow Jones)--Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion will mit dem US-Silicon-Valley-Unternehmen Smart Wires ein Pilotprojekt zur besseren Auslastung von Stromleitungen starten. Ziel ist es, die Übertragungskapazität des Hochspannungsnetzes zu steigern und gleichzeitig die Systemstabilität zu gewährleisten. Die neuartige Technik "SmartValve" soll in zwei bis drei Jahren im Stromnetz erprobt werden.

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Ziel des dreiphasigen Projekts ist es, den Einsatz von Kraftwerken zur Überbrückung von Netzengpässen weiter zu verringern. Weil Angebot und Nachfrage gerade von Ökostrom nicht immer im Gleichgewicht sind, müssen die Netzbetreiber zunehmend selbst ins System eingreifen. Die Kosten für diesen sogenannten Redispatch sind in den vergangenen Jahren in Deutschland auf über eine Milliarde Euro gestiegen. "Wir sehen in dieser innovativen Technik das Potenzial, das Netz effizienter zu nutzen und den Bedarf an Redispatch zu senken", erklärte der technische Geschäftsführer von Amprion, Klaus Kleinekorte.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2020 07:56 ET (11:56 GMT)

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