Angriff in Mariupol: UN bleiben bei ihrer Darstellung


NEW YORK/KIEW (dpa-AFX) - Trotz Vorwürfen aus Moskau, Falschnachrichten zu verbreiten, bleiben die Vereinten Nationen bei ihrer Darstellung zu einem Angriff auf ein Gebäude in der ukrainischen Stadt Mariupol. Die Informationen für einen Tweet des UN-Generalsekretärs António Guterres beruhten auf eigenen Informationen der UN, sagte Sprecher Stephane Dujarric der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. "Wir stehen zu dem, was wir gesagt haben."

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Die russische Kritik hat sich an einem Tweet von Guterres entzündet, in dem dieser am Mittwochabend (Ortszeit) geschrieben hatte: "Der heutige Angriff auf ein Krankenhaus in Mariupol, Ukraine, wo sich Entbindungs- und Kinderstationen befinden, ist entsetzlich".

Der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanski warf den UN daraufhin Falschnachrichten vor. "In unserer Erklärung vom 7. März hatten wir bereits davor gewarnt, dass das Krankenhaus von Radikalen in eine militärische Einrichtung umgewandelt worden war." Es sei "sehr besorgniserregend", dass die Vereinten Nationen diese Informationen ungeprüft verbreiteten.

Tatsächlich hatte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja am Montag vor dem UN-Sicherheitsrat bezüglich Mariupol gesagt: "Wir stellen fest, dass die ukrainischen Radikalen von Tag zu Tag deutlicher ihr wahres Gesicht zeigen. Die Anwohner sagen, dass sie das Personal einer Entbindungsklinik vertrieben und dann in dieser Klinik einen Ort zum Schießen errichtet hätten."/scb/DP/ngu

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