Anlagen beschädigt

WACKER CHEMIE-Aktie schießt hoch: Hoffnung auf steigende Polysilizium-Preise


WACKER CHEMIE-Aktie schießt hoch: Hoffnung auf steigende Polysilizium-Preise

Bei einem chinesischen Konkurrenten von WACKER CHEMIE könnte es Kreisen zufolge zu einem längeren Produktionsausfall kommen.

In einem Werk von GCL-Poly Energy, einem der weltweit größten Anbieter des Solarindustrie-Grundstoffs Polysilizium, seien Anlagen durch Explosionen infolge eines technischen Zwischenfalls beschädigt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Wie lange die Reparatur dauern werde, werde aktuell noch untersucht. Ein Anfrage bei dem Unternehmen sei zunächst unbeanwortet geblieben.

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Laut einem Analyst könnten bei einem Ausfall des gesamten Werkes bis zu acht Prozent der geschätzten jährlichen, globalen Produktionskapazität für Polysilizium, mit dem Solaranlagen hergestellt werden, betroffen sein. Börsianer hoffen entsprechend auf steigende Preise. Jeder US-Dollar pro Kilo mehr brächte für das Segment etwa 75 Millionen Euro zusätzlich beim operativen Ergebnis, rechnete ein Marktteilnehmer vor.

WACKER CHEMIE ringt schon länger mit schwierigen Solarsilizium-Geschäften, da der Markt teils von Billigkonkurrenz aus China geflutet wurde. Zuletzt machten sich in dem Bereich aber Kostensenkungen positiv bemerkbar.

WACKER CHEMIE-Aktie stark

Nach Berichten über Produktionsausfälle chinesischer Konkurrenz sind die Papiere von WACKER CHEMIE am Dienstag im XETRA-Handel letztlich um 10,03 Prozent auf 79,00 Euro angesprungen. Damit erreichten die Papiere des Polysilizium-Herstellers das höchste Niveau seit Mai 2019.

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/mis/men

HONGKONG /FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: WACKER Chemie

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