Apple Intelligence

Apple verzichtet bei KI auf NVIDIA - und könnte laut Analysten kostenpflichtige KI-Funktionen dank Alphabet einführen


Apple verzichtet bei KI auf NVIDIA - und könnte laut Analysten kostenpflichtige KI-Funktionen dank Alphabet einführen

Apple dringt mit der kürzlich angekündigten generativen KI Apple Intelligence in den KI-Markt vor und setzt dabei nicht auf die GPUs von NVIDIA. Laut einem Analysten könnten zukünftig fortgeschrittene Anwendungen im Apple One-Abo kostenpflichtig enthalten sein.

• Apple Intelligence ab Ende 2024 verfügbar
• Fortgeschrittene KI-Funktionen möglicherweise kostenpflichtig in Apple One-Abo
• Treuer Kundenstamm kommt Apple zugute

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Alphabet erhält Vorzug: Apple Intelligence setzt nicht auf NVIDIA

Auch Apple dringt in den KI-Bereich vor. Wie auf der WWDC-Konferenz Anfang Juni angekündigt, plant Apple generative KI-Funktionen in alle Betriebssysteme zu integrieren. Diese Funktionen sollen mit iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 Sequoia verfügbar werden. Laut Apple sollen diese Funktionen viele Bereiche revolutionieren. So sollen beispielsweise neue "Writing Tools" das Schreiben und Lesen erleichtern. Auch die Bilderzeugung sowie der Spracherkennungsassistent Siri sollen grundlegend verändert werden.

Wie aus einem Entwicklungsbericht von Apple hervorgeht, setzt das Unternehmen bei dem Training der Modelle nicht auf Komponenten von KI-Weltmarktführer NVIDIA, sondern auf die Tensor Processing Units (TPUs) von Alphabet.

KI-Dienste könnten in Apple One-Abo enthalten sein

Wie CNBC unter Berufung auf den Analysten Neil Shah, Partner bei Counterpoint Research, in einem Artikel berichtet, könnte Apple bis zu 20 US-Dollar für fortgeschrittene KI-Dienste verlangen. "Software und Dienstleistungen machen es für Apple lukrativer, diese über das Apple One Abo-Modell anzubieten", so Shah in einem Interview mit CNBC. Das Apple One Abo kostet 19,95 Euro pro Monat und umfasst eine Reihe unterschiedlicher Anwendungen und Funktionen, wie zum Beispiel Apple TV Plus, Apple Music und iCloud Plus. Laut Shah könnte Apple zwischen 10 und 20 US-Dollar für fortgeschrittenere Anwendungen von Apple Intelligence als Teil von Apple One verlangen.

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Personalisierte KI-Modelle binden Kunden an Apple

Das Apple-Ökosystem, das den Nutzern den Zugriff auf eine breite Palette von Apple-Produkten ermöglicht und möglichst optimal aufeinander abgestimmt ist, ist bereits jetzt für viele ein entscheidender Grund, sich für Apple-Produkte zu entscheiden. Dieses Phänomen dürfte sich durch die Einführung von Apple Intelligence noch verstärken. Ein großer Vorteil von Apple sei laut Shah, dass das Unternehmen über einen treuen Kundenstamm verfüge, wodurch das KI-System von Apple schnell viel über das Nutzerverhalten lernen und dadurch sehr personalisiert agieren könnte. Dies würde dazu führen, dass sich Nutzer stärker an das System binden, da es schwierig sein wird, auf ein anderes, Android-basiertes Modell umzusteigen. "Das Schöne an der künstlichen Intelligenz ist, dass sie mit zunehmender Nutzung immer mehr über einen lernt und man sich an das Modell selbst bindet, weil man sein eigenes Modell nicht von Apple auf Android übertragen kann", so Shah. Dies sei dann der Punkt, an dem die Monetarisierung durch Apple einsetzte.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Peter Kotoff / Shutterstock.com, Bocman1973 / Shutterstock.com

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