Arbeitskosten im Euroraum steigen im zweiten Quartal


LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Arbeitskosten in der Eurozone sind im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um nominal 4,2 (Vorquartal: 3,7) Prozent gestiegen. Dahinter stand ein Anstieg der Lohnkosten um 5,2 (zuvor: 3,9) Prozent und ein Anstieg der Lohnnebenkosten um 0,8 (3,1) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat auf Basis kalenderbereinigter Daten mitteilte. In der gesamten EU erhöhten sich die Arbeitskosten um 4,1 (3,9) Prozent.

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In Deutschland stiegen die Arbeitskosten um 5,1 (4,7) Prozent, in Frankreich um 2,2 (1,3) Prozent und in Italien um 2,8 (3,3) Prozent.

Sowohl in der EU als auch im Euroraum deutet der Anstieg der Arbeitskosten pro Stunde darauf hin, dass der Rückgang der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden aufgrund der Pandemie nicht vollständig durch denselben Lohnrückgang ausgeglichen wurde, wie Eurostat erläuterte. Dieser Anstieg der Arbeitskosten pro Stunde wurde teilweise durch den moderaten Anstieg der Lohnnebenkosten aufgrund von Steuererleichterungen und Subventionen der EU-Regierungen zur Unterstützung der von der Krise betroffenen Unternehmen kompensiert.

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DJG/apo/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2020 05:00 ET (09:00 GMT)

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