Auftragsbestand der deutschen Industrie sinkt im April


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im April gesunken. Verglichen mit dem Vormonat reduzierte er sich um 0,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Auftragsbestand kalenderbereinigt 2,3 Prozent niedriger. Im Dreimonatsvergleich war der durchschnittliche Auftragsbestand von Februar bis April um 1,0 Prozent niedriger als in den vorigen drei Monaten.

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Der Rückgang des Auftragsbestands im Vormonatsvergleich kam insbesondere durch die negative Entwicklung der Auftragsbestände im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zustande. Diese sanken im April kalender- und saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent.

Die offenen Aufträge aus dem Inland sanken im April gegenüber März um 0,5 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland um 1,1 Prozent.

Im April sank die Reichweite des Auftragsbestands auf 7,3 Monate (März: 7,4 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern fiel die Reichweite auf 10,3 Monate (10,5 Monate), bei den Herstellern von Vorleistungsgütern blieb sie unverändert bei 3,8 Monaten und bei den Herstellern von Konsumgütern fiel die Reichweite auf 3,5 Monate (3,6 Monate).

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/hab

(END) Dow Jones Newswires

June 20, 2023 02:20 ET (06:20 GMT)

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