Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im Februar weiter


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Februar den neunten Monat in Folge gestiegen. Verglichen mit dem Vormonat nahm der Auftragsbestand um 1,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Dabei erhöhten sich die offenen Aufträge aus dem Inland um 1,9 Prozent, der Bestand an Auslandsaufträgen stieg um 1,1 Prozent.

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Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, lag der reale Auftragsbestand um 6,9 Prozent höher.

Die Auftragsreichweite kletterte im Februar auf 7,1 (Januar: 6,9) Monate. Damit wurde ein neuer Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 erreicht. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt für diese Zeitspanne weiter produzieren.

Besonders gut gefüllt sind die Auftragsbücher bei den Herstellern von Investitionsgütern. Bei ihnen reicht der Auftragsbestand 10,0 Monate. Bei den Produzenten von Vorleistungsgütern liegt die Reichweite nur bei 3,7 Monaten, bei den Herstellern von Konsumgütern nur bei 3,0 Monaten.

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