Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im Juni


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Juni spürbar gestiegen. Verglichen mit dem Vormonat nahm der Auftragsbestand um 1,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Dabei legten die offenen Aufträge aus dem Inland um 5,2 Prozent zu, während der Bestand an Auslandsaufträgen um 0,3 Prozent abnahm.

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Im Vergleich zu Februar, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Juni saison- und kalenderbereinigt 1,3 Prozent niedriger.

Die Auftragsreichweite betrug 6,1 (Vormonat: 6,0) Monate. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt für diese Zeitspanne weiter produzieren.

Besonders gut gefüllt sind die Auftragsbücher bei den Herstellern von Investitionsgütern. Bei ihnen reicht der Auftragsbestand 8,7 Monate. Bei den Produzenten von Vorleistungsgütern liegt die Reichweite nur bei 3,0 Monaten, bei den Herstellern von Konsumgütern nur bei 2,3 Monaten.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

August 19, 2020 02:12 ET (06:12 GMT)

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