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Neue Verkaufswelle wegen KI-Sorgen: KOSPI kracht zweistellig nach unten


Neue Verkaufswelle wegen KI-Sorgen: KOSPI kracht zweistellig nach unten

An den asiatischen Aktienmärkten geht es am Dienstag aufgrund eines neuerlichen Ausverkaufs im Chip-Sektor zum Teil steil nach unten.

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62,364.92 JPY -2,566.27 JPY -3.95 %

In Südkorea brach der KOSPI bis Handelsende um satte 10,842 Prozent auf 6.023,66 Punkte ein, und auch in Japan wurden deutliche Verluste verbucht: Der Nikkei 225 gab schlussendlich um 3,95 Prozent auf 62.364,92 Zähler nach.

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KI-Sorgen verursachen neuen Ausverkauf im Chipsektor

Die bekannten Bedenken über die gewaltigen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) lösen eine erneute Verkaufswelle unter Halbleiterweiten aus. Der Ausverkauf im Chipsektor trifft die Börsen in Südkorea und Japan besonders hart. Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzierungszusagen des US-Schwergewichts NVIDIA 750 Milliarden US-Dollar überstiegen, schürt Zweifel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den Investitionen Schritt halten kann. Bereits in den USA zeigten sich Halbleiterwerte schwach.

Gewinnmitnahmen und zunehmender Wettbewerb

Mit dem nahenden Monatsultimo steige zudem die Neigung zu Gewinnmitnahmen - gerade im Technologiesektor, heißt es. Zudem sorgt ein weiterer Bericht für Unruhe: In China nimmt offenbar ein staatlich unterstütztes Unternehmen die Massenproduktion von bestimmten Lithografie-Maschinen auf, die in der Halbleiterbranche Verwendung finden. Damit steigt unter Halbleiteranlagenherstellern der Wettbewerb. Der Versuch Pekings, die Halbleiterselbstversorgung auch mit Hilfe von Hersteller von Lithografie-Maschinen zu gewährleisten, gewinne an Glaubwürdigkeit, heißt es.

Carolin Ludwig, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net mit Material von Dow Jones Newswires

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