Biden will Krebs-Sterblichkeit in den kommenden 25 Jahren halbieren


US-Präsident Joe Biden will die Sterblichkeitsrate bei Krebs in den kommenden 25 Jahren um mindestens 50 Prozent senken. Die Idee sei es, Krebs wie wir ihn heute kennen, zu beenden, sagte ein hoher Beamter des Weißen Hauses. Es sei möglich, sich so ein ehrgeiziges Ziel zu setzen, weil es jüngst Fortschritte in der Krebstherapie gegeben habe. Aber auch Lehren, die aus der Covid-19-Pandemie für die öffentliche Gesundheit gezogen wurden, seien hilfreich. Auch von der Entwicklung der Corona-Impfstoffe könnte man bei der Krebsforschung profitieren.

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Ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Krebs sei das frühzeitige Entdecken der Krankheit. Viel zu oft würde Krebs zu spät diagnostiziert, so der Beamte. Das Weiße Haus wolle daher einen Aktionsplan zur Krebsvorsorge ins Leben rufen. Viele Vorsorgeuntersuchungen seien wegen der Pandemie aufgeschoben worden. Außerdem hätten nicht alle Menschen den gleichen Zugang zu Vorsorge - etwa aus finanziellen Gründen. Zudem müsse man künftig noch mehr von den Erfahrungen der Patientinnen und Patienten lernen. Die meisten von ihnen seien bereit, ihre Daten der Forschung zur Verfügung zu stellen.

Das Weiße Haus wolle wieder eine Führungsrolle im Kampf gegen Krebs übernehmen, hieß es weiter. So soll zum Beispiel ein sogenanntes Krebskabinett gebildet werden. Es werde Behörden aus der gesamten Regierung zusammenbringen, um Krebs auf mehreren Ebenen anzugehen. Geplant ist außerdem ein Gipfel im Weißen Haus, bei dem führende Vertreter von Behörden, Patientenorganisationen oder Pharmakonzernen zusammenkommen. "Sie wissen, dass es für den Präsidenten und die First Lady eine sehr persönliche Angelegenheit ist", sagte der Beamte. Jill und Joe Bidens Sohn Beau ist 2015 an Krebs gestorben.

WASHINGTON (dpa-AFX)

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