Bundespatentgericht

BioNTech-Aktie schwach, CureVac-Aktie stabil: Streit zwischen CureVac und BioNTech geht weiter


BioNTech-Aktie schwach, CureVac-Aktie stabil: Streit zwischen CureVac und BioNTech geht weiter

Der Patentstreit zwischen den Corona-Impfstoff-Herstellern CureVac und BioNTech geht in die nächste Runde.

Auf Patentverletzungsvorwürfe seines Tübinger Konkurrenten hat BioNTech mit einer Klage vor dem Bundespatentgericht reagiert, wie das Gericht am Mittwoch in München mitteilte. Dabei geht es um ein europäisches Patent aus dem Jahr 2010 zur mRNA-Technologie, die bei der Herstellung des Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer (Deutschland/USA) verwendet wurde. BioNTech fordert, das Patent für nichtig zu erklären, weil der zugrundeliegende Gedanke nicht neu sei. Laut Gericht weist CureVac dies zurück. Einen Termin für die Verhandlung gibt es noch nicht.

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Im vergangenen Sommer hatte das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac gegen den Mainzer Konkurrenten wegen Patentrechtsverletzungen vor dem Landgericht Düsseldorf geklagt. CureVac fordert eine Entschädigung für die Verletzung einer Reihe geistiger Eigentumsrechte aus mehr als zwei Jahrzehnten Pionierarbeit in der mRNA-Technologie. Der Termin für das Verfahren ist noch offen.

CureVac-Gründer Ingmar Hoerr gilt als Entdecker der neuen Impftechnik. Sie basiert wie die Impfstoffe von BioNTech und Moderna (USA) auf der sogenannten Messenger-RNA (Boten-RNA).

An der NASDAQ verlor die BioNTech-Aktie bis zum Handelsende 2,64 Prozent auf 149,61 Dollar, während das CureVac-PApier seine Verluste im Handelsverlauf abbauen konnte und den Tag um 0,08 Prozent höher bei 12,50 US-Dollar beendete.

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/bak/DP/nas

MÜNCHEN/MAINZ/TÜBINGEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Pavlo Gonchar/SOPA Images/LightRocket via Getty Images, Thomas Lohnes/Getty Images

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