Bundesregierung: 50 Millionen Euro für Reparatur von Tschernobyl-Hülle


KIEW (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will 50 Millionen Euro für die Reparatur der durch einen Drohneneinschlag Anfang 2025 beschädigten Schutzhülle um die Atomruine Tschernobyl bereitstellen. Deutschland werde Teil einer dafür notwendigen internationalen Lösung sein, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge bei einem Besuch am zerstörten Atomreaktor. Er sei zuversichtlich, dass der Bundestag dem zustimmen werde, erwarte aber auch, dass weitere Staaten einen Beitrag zur Reparatur leisten.

Werbung

Nach einem Drohneneinschlag vor rund anderthalb Jahren braucht die Schutzhülle eine umfassende Sanierung. Die Kosten werden nach Angaben der Kraftwerksleitung auf etwa 500 Millionen Euro geschätzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte gesagt, es habe sich um eine russische Drohne gehandelt.

Am 26. April 1986 war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW Tschernobyl außer Kontrolle geraten, und es trat der größte anzunehmende Unfall (GAU) ein. Radioaktive Wolken breiteten sich abgeschwächt bis nach Nord- und Westeuropa aus. Russland überzieht die Ukraine seit knapp viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg./ksr/DP/stw

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.