China will von EU nicht als 'systemischer Rivale' bezeichnet werden


BRÜSSEL (dpa-AFX) - China will von der EU nicht länger als "systemischer Rivale" bezeichnet werden. "Wir müssen Partner sein, keine Rivalen", sagte der chinesische EU-Botschafter Zhang Ming am Freitag vor Spitzengesprächen zwischen Vertretern seines Landes und der Europäischen Union. China hoffe, dass die EU die Charakterisierung noch einmal sorgfältig überdenken werde. Der Diplomat versicherte aber auch: "Egal, welche Beschreibung die EU nutzt: Wir werden bei der einer umfassenden strategischen Partnerschaft bleiben."

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Die EU nutzt den Begriff des systemischen Rivalen seit 2019 für China. Sie will damit zum Ausdruck bringen, dass die Volksrepublik aus europäischer Sicht versucht, international etablierte völkerrechtliche Standards zu verletzen oder zu verschieben - auch im Bereich der Menschenrechte. Zugleich bezeichnet die EU China weiter auch als Partner und Wettbewerber.

Bei den Spitzengesprächen am Montag soll es vor allem um ein Abkommen gehen, das europäischen Firmen den Zugang zum chinesischen Markt erleichtern soll. An den per Videokonferenz geführten Spitzengesprächen nehmen für die EU Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel teil. China wird durch Präsident Xi Jinping vertreten./aha/DP/nas

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