SAFRAN warnt nach schwachem Erstquartal vor massiver Belastung im 2. Quartal
Der französische Triebwerkshersteller SAFRAN hat im ersten Quartal wegen der Auswirkungen der Corona-Krise und des anhaltenden Flugverbots der Boeing 737 Max einen stärker als am Markt befürchteten Umsatzrückgang verzeichnet.
Das Unternehmen warnte, dass die Belastung im zweiten Quartal wesentlich stärker ausfallen könnte.
In den ersten drei Monaten sanken die Umsätze laut Mitteilung auf 5,38 Milliarden von 5,78 Milliarden Euro. Analysten hatten laut Factset mit 5,44 Milliarden Euro gerechnet. Organisch liege der Erlösrückgang bei 8,8 Prozent, so die SAFRAN SA.
In den ersten beiden Monaten des Jahres habe sich das Geschäft wie erwartet entwickelt. Im März sei es dann mit den Umsätzen organisch um 20 Prozent aber spürbar abwärts gegangen, so das Unternehmen. Im April hätten sich die negativen Trends dann noch verstärkt. "Der Rückgang beim Umsatz (im zweiten Quartal) könnte dem vom April entsprechen", erklärte SAFRAN.
Das Unternehmen hatte Ende März Barmittel von 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung.
PARIS (Dow Jones)
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Bildquellen: Thomas Garza / Turbomeca / Safran