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Einigung auf verlängerten Waffenstillstand? - DAX geht dennoch leichter aus dem Handel


Einigung auf verlängerten Waffenstillstand? - DAX geht dennoch leichter aus dem Handel

Nach neuerlichen US-Militärschlägen gegen eine iranische Drohnenstellung nahe der Straße von Hormus zeigte sich der deutsche Leitindex am Donnerstag mit Abgaben.

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Der DAX nahm den Handel am Donnerstag angesichts neuerlicher US-Angriffe im Iran tiefer. Im weiteren Verlauf konnte er sich zunächst an der Nulllinie halten, gab dann jedoch vermehrt nach. Zeitweise fiel er auch wieder unter die psychologisch wichtige 25.000er-Marke. Zum Ertönen der Schlussglocke des XETRA-Haupthandels notierte er 0,34 Prozent im Minus bei 25.092,25 Zählern.

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US-amerikanische und iranische Unterhändler hätten sich auf eine Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands geeinigt, berichtete das US-Nachrichtenportal "Axios", hieß es am späten Nachmittag.

"Die Anleger in Frankfurt bleiben mit Blick auf Nahost in Lauerstellung und bauen trotz der wieder aufflackernden Angriffe auf ein konstruktives Verhandlungsergebnis", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets.

Im Zuge steigender Ölpreise hatte der deutsche Leitindex sein Minus am Nachmittag ausgeweitet. Damit beendete er den dritten Verlusttag in Folge. Das Rekordhoch, zu dem ihm am Montag zeitweise nur noch rund 70 Punkte gefehlt hatten, rückte so noch etwas weiter in die Ferne.

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US-Börsianer hoffen weiter auf Waffenruhe

An der Wall Street hat unterdessen die dennoch weiterhin bestehende Aussicht auf eine verlängerte Waffenruhe im Iran-Krieg für erneute Rekorde gesorgt. Sowohl der marktbreite Aktienindex S&P 500 als auch die technologielastigen Börsenbarometer NASDAQ 100 und NASDAQ Composite Index erreichen zwischenzeitlich Höchststände.

USA bestätigen Angriff auf Ziel im Iran

Das US-Militär hatte in der Nacht zu Donnerstag einen Bereich des Flughafens in der Hafenstadt Bandar Abbas im Landessüden attackiert, wie iranische Medien berichteten. Sechs Drohnen wurden nach US-Angaben abgeschossen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitierte eine Militärquelle, wonach mehrere Schiffe die Meerenge mit abgeschaltetem Radarsystem passieren wollten. Warnschüsse der Revolutionsgarden hätten zwei Schiffe zum Umkehren gezwungen und die US-Angriffe ausgelöst. In Reaktion auf diese habe man die US-Luftwaffenbasis attackiert, von der die Schläge ausgegangen seien. Zudem wurden bei israelischen Angriffen im Libanon nach staatlichen Angaben erneut mehrere Menschen getötet.

HOCHTIEF vor DAX-Aufnahme?

Die Aktie von HOCHTIEF steht nach Einschätzung eines Index-Experten nach ihrem starken Lauf der vergangenen Monate vor dem DAX-Aufstieg. Einen zweiten Kandidaten sieht Pankaj Gupta von JPMorgan wie schon vor drei Monaten in der Lufthansa, die in den Leitindex zurückkehren könnte. Die Fluggesellschaft war mehr als 30 Jahre lang DAX-Mitglied gewesen, bevor sie 2020 die Corona-Pandemie den Platz kostete.

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DAX-Rekord zuletzt im Januar

Der Abstand zum Rekordniveau bleibt am deutschen Aktienmarkt kaum verändert. Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern aus dem Handel gegangen, was zudem einen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.

Benedict Kurschat, Alexandra Hesse, Melanie Schürmann, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Stonel / Shutterstock.com, thodonal88 / Shutterstock.com

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