Hohe Ölpreise drücken weiter auf die Stimmung: DAX erneut tiefer erwartet - Nikkei und KOSPI tiefrot
Der hartnäckige Ölpreisanstieg tut den Aktienmärkten weiter weh. Anleger halten sich daher weiterhin zurück.
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Der DAX dürfte seine Korrektur vom jüngsten Rekordhoch bei 26.618 Punkten am Mittwoch ausweiten, nachdem er die wichtige Marke von 26.000 Punkten am Vortag bereits unterschritten hatte.
50-Tage-Linie rückt näher
Damit würde er unter das Juli-Zwischenhoch bei 25.900 Punkten zurückfallen - das Ausbruchsniveau des jüngsten Aufschwungs. Es droht ein Test der 50-Tage-Linie bei aktuell 25.625 Punkten. Erst tags zuvor rutschte er unter die 21-Tage-Linie bei 26.243 Zählern.
Nahost-Konflikt treibt Ölpreise wieder in die Höhe
Die USA und der Iran greifen sich weiter gegenseitig an und das treibt die Ölpreise nach oben. Für ein Barrel der Nordseesorte Brent muss aktuell mit mehr als 95 US-Dollar der höchste Preis seit Mitte Juni bezahlt werden.
Schwache Vorgaben aus Fernost
Die Vorgaben aus Fernost dürften zudem keine Stütze sein, hier sind teils deutliche Kursverluste zu verzeichnen. Unter die Räder geraten dabei vor allem die technologielastigen Indizes wie der südkoreanische KOSPI und der japanische Nikkei 225, nachdem bereits in den USA Wachstumswerte besonders schwach waren. Diese gelten als besonders anfällig für steigende Ölpreise, da diese Zinssorgen befeuern, die insbesondere hoch bewertete Technologiewerte belasten.
Letzte DAX-Rekorde
Der DAX hat vergangenen Freitag zuletzt ein Allzeithoch auf Intraday-Basis verzeichnet, als er bis auf 26.618,74 Zähler stieg. Am gleichen Tag erreichte er zum Handelsende bei 26.569,99 Punkten eine die letzte Bestmarke auf Schlusskursbasis.
Benedict Kurschat, Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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