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NVIDIA-Zahlen rücken näher: DAX-Anleger wagen vermehrt Zukäufe - Zuversicht nimmt zu


NVIDIA-Zahlen rücken näher: DAX-Anleger wagen vermehrt Zukäufe - Zuversicht nimmt zu

Der DAX zeigt sich heute freundlich. Die Zahlen von NVIDIA am Mittwoch und das US-Notenbankertreffen am Freitag dürften in dieser Woche Impulse weitere setzen.

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Der Leitindex legt zu - die Vorsicht bleibt. Am Dienstag stieg der DAX mit einem Plus von 0,38 Prozent auf 26.206,01 Punkte in die XETRA-Hauptsitzung ein. Auch am Mittag bleibt die Stimmung positiv.

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Die Ölpreise gaben am Dienstag weiter nach und stützten die Aktienindizes. Am Vorabend hatte eine Rede des US-Finanzministers Scott Bessent keine konkreten Maßnahmen aufgezeigt, mit denen die USA den Kriegsgegner Iran stärker unter Druck setzen will.

NVIDIA-Zahlen rücken näher

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt dürften auch am Dienstag vor womöglich wegweisenden Ereignissen im weiteren Wochenverlauf vorsichtig bleiben. Dazu zählen NVIDIA-Quartalszahlen am Mittwoch und Signale zur US-Geldpolitik, wenn am Freitag Fed-Präsidenten Kevin Warsh auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole spricht. Von den NVIDIA-Zahlen und vor allem dem Ausblick des Konzerns erhoffen sich Anleger Aufschluss darüber, ob die Nachfrage die massiven Investitionen in den KI-Ausbau rechtfertigt. Vorsichtshalber trennen sich die Investoren von Technologiewerten, besonders mit KI-Bezug. Sie folgen damit den negativen US-Vorgaben.

Iran-Krieg entwickelt sich zum Wirtschaftskrieg

Im Iran-Krieg signalisierte die US-Regierung am Vorabend den Wandel hin zu einem "Wirtschaftskrieg", bei dem Teheran komplett von der Weltwirtschaft isoliert werden soll. Im Verlauf des US-Handels, der von schwachen Chipwerten geprägt war, hatte dies die Märkte jedoch kaum bewegt. In Asien war das Bild über Nacht zudem durchwachsen.

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Experten bezeichneten die US-Pläne noch als zu unpräzise. "Die entscheidende Frage ist, wie aggressiv die USA Sekundärsanktionen gegen die wichtigsten Handelspartner des Iran - insbesondere China - durchsetzen werden", schrieb die Commerzbank.

Gaspreise klettern

Hierzulande treibt die Blockade der Straße von Hormus die Gaspreise in die Höhe. "Aus Anlegersicht dürften höhere Energiekosten die Margen energieintensiver Branchen in Europa belasten und die Wahrscheinlichkeit einer restriktiveren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank weiter erhöhen", schrieb am Morgen Deutsche-Bank-Anlagestratege Ulrich Stephan.

ifo-Geschäftsklima steigt vierten Monat in Folge

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Der ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Dienstag in München mitteilte. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer zeigt damit den vierten Monat in Folge nach oben. "Die Zuversicht unter den Unternehmen in Deutschland hat zugenommen", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest das Ergebnis der monatlichen Umfrage unter 9.000 Unternehmen. Trotz des erneuten Energiepreisanstiegs könne sich die deutsche Wirtschaft weiter erholen.

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DAX-Rekorde im Fokus

Am 12. August hatte der DAX zuletzt ein Allzeithoch auf Intraday-Basis verzeichnet, als er bis auf 26.573,60 Zähler stieg. Am Freitag darauf erreichte er zum Handelsende bei 26.440,31 Punkten eine neue Bestmarke auf Schlusskursbasis.

Martina Köhler, Melanie Schürmann, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images, viewimage / Shutterstock.com

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