Deutsche Erzeugerpreise im Juni niedriger als erwartet


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Preisdruck auf Produzentenebene in Deutschland ist im Juni niedriger als erwartet gewesen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) stagnierten die Erzeugerpreise auf dem Niveau des Vormonats und lagen um 1,8 (Mai: minus 2,2) Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 0,2 Prozent und einen Rückgang um 1,5 Prozent auf Jahressicht prognostiziert.

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Hauptverantwortlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber Juni 2019 war die Preisentwicklung bei Energie: Die Energiepreise waren im Durchschnitt 6,2 Prozent niedriger als vor einem Jahr.

Besonders starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat waren bei Erdgas in der Verteilung (minus 13,8 Prozent) und Mineralölerzeugnisse (minus 20,5 Prozent) zu verzeichnen. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise von Mineralölerzeugnissen aber um 5,5 Prozent.

Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent niedriger als im Juni 2019. Sie sanken gegenüber dem Vormonat Mai um 0,1 Prozent.

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Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 20, 2020 02:14 ET (06:14 GMT)

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