Devisen: Euro dämmt Verluste etwas ein


Der Euro hat am Freitag im späten US-Devisenhandel die Verluste eingegrenzt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,0499 US-Dollar bezahlt. Im europäischen Währungsgeschäft hatte der Euro bis auf 1,0444 Dollar abgewertet. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0486 (Donnerstag: 1,0400) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9537 (0,9615) Euro gekostet.

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Belastet wurde der Euro von großen Sorgen um die Energieversorgung. So ist die Lieferung von russischem Erdgas nach Frankreich zum Erliegen gekommen. An den vergangenen Tagen hatte Russland seine Erdgaslieferungen an eine Reihe europäische Länder gedrosselt. Betroffen sind auch Deutschland und Italien. So ist der europäische Gaspreis TTF in dieser Woche um rund 50 Prozent gestiegen. Eine vollständige Einstellung könnte die Konjunktur stark belasten und die Inflation weiter nach oben treiben. Die Eurozone ist stark abhängig von russischen Energielieferungen.

NEW YORK (dpa-AFX)

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