Dividende auf Eis

BASF-Mehrheitsbeteiligung Wintershall DEA verschiebt Dividenden-Entscheidung - Nord-Stream-2-Kredit abgeschrieben


BASF-Mehrheitsbeteiligung Wintershall DEA verschiebt Dividenden-Entscheidung - Nord-Stream-2-Kredit abgeschrieben

Wintershall DEA schreibt seinen Teil an der Finanzierung an der Ostseepipeline Nord Stream 2 in Höhe von rund 1 Milliarde Euro ab.

Angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine und der damit verbundenen "beispiellosen Unsicherheit" verschob der Vorstand des Öl- und Gasförderunternehmens "bis auf Weiteres" auch die Entscheidung über die Ausschüttung einer Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr, wie Wintershall DEA mitteilte. "Wir werden die Entwicklungen weiter beobachten, sagte Finanzchef Paul Smith.

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Die Dividende wäre den Anteilseignern BASF (67 Prozent) und der Investmentgesellschaft Letterone des russischen Oligarchen Michail Fridman (33 Prozent) zugeflossen.

Wintershall DEA will überdies keine zusätzlichen Projekte zur Förderung von Gas und Öl in Russland vorantreiben oder umsetzen. Zahlungen nach Russland werden grundsätzlich mit sofortiger Wirkung eingestellt.

In den bereits laufenden Erdgas-Förderprojekten Juschno-Russkoje und Achimov in Sibirien bleibt Wintershall DEA vertreten. Die Förderprojekte versorgen Europa mit Energie.

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Vorstandschef Mario Mehren erklärte, durch den Angriffskrieg des russischen Präsidenten gegen die Ukraine sei "das Fundament der Zusammenarbeit in den Grundfesten auf das Schwerste erschüttert worden ist. Der brutale Überfall verursache unfassbares Leid und sei ein Wendepunkt."

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: BASF SE

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