Dritter Anlauf

Vonovia hält nun die Mehrheit an Deutsche Wohnen


Vonovia hält nun die Mehrheit an Deutsche Wohnen

Der größte deutsche Immobilienkonzern Vonovia hat die Aktienmehrheit an dem Konkurrenten Deutsche Wohnen erreicht.

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Bis zum späten Freitag habe sich die Vonovia 50,49 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen SE gesichert, teilte der Bochumer Immobilienkonzern am Montag mit. Vonovia ist gerade dabei, im dritten Anlauf die Nummer zwei unter den deutschen Vermietern für 53 Euro je Aktie zu übernehmen.

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Zweimal waren die Bochumer gescheitert, weil ihnen nicht genügend Aktien der Deutsche Wohnen angeboten worden waren. Um diesmal Erfolg zu haben, hatte Vonovia-Chef Rolf Buch Bedingungen in dem Übernahmeangebot fallen gelassen, unter anderem die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent der Aktien.

Vonovia warnt nach Berliner Enteignungsvolksentscheid vor Hängepartie

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia hat nach dem Berliner Volksentscheid über die Enteignung großer Wohnungsunternehmen vor einer jahrelangen Hängepartie gewarnt. "Enteignungen lösen nicht die vielfältigen Herausforderungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt", sagte Vonovia-Chef Rolf Buch am Montag. Die Politik könne auch nach dem Entscheid konstruktivere Lösungen erarbeiten, die die Sorgen vieler Menschen aufgriffen, sich ihre Wohnung nicht mehr leisten zu können.

Die Berlinerinnen und Berliner hatten sich am Sonntag mit 56,4 Prozent für die Enteignung von Wohnungskonzernen ausgesprochen. Damit ist die Landesregierung aufgefordert, "alle Maßnahmen einzuleiten", die zur Überführung von Immobilien in Gemeineigentum erforderlich sind und dazu ein Gesetz zu erarbeiten.

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Vonovia steht vor der Übernahme des größten Berliner Vermieters Deutsche Wohnen. Am Montag teilten die Bochumer mit, dass sie mehr als 50 Prozent des Aktienkapitals der Deutsche Wohnen kontrollieren. Gemeinsam verkaufen beide Unternehmen drei landeseigenen Gesellschaften in Berlin 14 750 Wohnungen sowie 450 Gewerbeeinheiten für 2,46 Milliarden Euro.

"In der neuen Legislaturperiode brauchen wir deutlich mehr Miteinander statt Konfrontation", forderte Buch. Als nächsten Schritt würden die beiden Unternehmen ihre Mieten in Berlin freiwillig für die kommenden fünf Jahre begrenzen. Darüber hinaus seien sie bereit, 13 000 Wohnungen in Berlin zu bauen.

/mne/men

BOCHUM/BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Vonovia SE

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DatumRatingAnalyst
02.07.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
30.06.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
25.06.26 Vonovia SE Buy Deutsche Bank AG
17.06.26 Vonovia SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.06.26 Vonovia SE Buy Goldman Sachs Group Inc.