EU-Einigung: Busse und Lkw sollen weniger Treibhausgase ausstoßen
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Hersteller von Lastwagen und Bussen müssen sich auf strengere Grenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid einstellen. Das soll dazu beitragen, dass die EU ihr Ziel erreicht, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dazu haben Vertreter des Europaparlaments und der EU-Länder am Donnerstag eine Vereinbarung geschlossen. Diese gilt für schwere Nutzfahrzeuge wie etwa Busse und Lkw.
Neue Stadtbusse sollen bis 2035 komplett emissionsfrei werden. Bis 2030 sollen sie ihre Emissionen im Vergleich zu 2019 um 90 Prozent reduziert haben. Für Lkw und Reisebusse einigten sich die Verhandlungsparteien auf CO2-Emissionsreduktionsziele von 45 Prozent bis 2030, 65 Prozent bis 2035 und 90 Prozent bis 2040.
Als nächstes müssen Parlament und die EU-Staaten der Vereinbarung formell zustimmen, bevor sie in Kraft treten kann. Schwere Nutzfahrzeuge sind laut Angaben des EU-Rats derzeit für mehr als 25 Prozent der Treibhausgasemissionen im Straßenverkehr der EU verantwortlich.
Der europäische Verband der Automobilhersteller bezeichnete die Ziele als extrem herausfordernd. Es sei etwa wichtig, ausreichend Ladeinfrastruktur für E-Mobilität zu gewährleisten./utz/DP/jha
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