EU-Kommission will Müllexport in die Schweiz weiter erlauben


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Kommission will die ab Mai geltenden EU-Vorschriften zur Abfallausfuhr anpassen und den Export in die Schweiz weiterhin zulassen. Bisher ist vorgeschrieben, dass gemischte Siedlungsabfälle ab dem 21. Mai nicht mehr zur Verwertung in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gebracht werden dürfen. Das betrifft auch die Schweiz, die zwar Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation, nicht aber des Europäischen Wirtschaftsraums ist.

Werbung

Nach Angaben der Kommission trifft ein Verbot besonders Grenzregionen in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich. Von dort aus würden jährlich rund 200.000 Tonnen Abfälle zur Behandlung in die Schweiz transportiert.

Viele EU-Kommunen in Grenznähe sind demnach auf die naheliegenden Schweizer Müllanlagen angewiesen. Diese Ausfuhr entspreche auch dem EU-Grundsatz, Abfälle möglichst ortsnah zu behandeln sowie längere Transportwege und höhere Treibhausgasemissionen zu vermeiden. Der Kommissions-Vorschlag muss nun im Europäischen Rat und im Europäischen Parlament beraten werden./dha/DP/jha

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.