Euro am Sonntag-Aktien-Check

Knorr-Bremse-Aktie: Ausblick eingetrübt


Knorr-Bremse-Aktie: Ausblick eingetrübt

Der Ausblick des Weltmarktführers für Bremsen in Schienen- und Nutzfahrzeugen trübt sich weiter ein.

von David Heintz, Euro am Sonntag

Die Ursache: der Rückzug aus Russland und die schwache Nachfrage im asiatischen Markt. In Asien setzte Knorr-Bremse im ersten Halbjahr ein Fünftel weniger um. Immerhin lag der Gesamtumsatz für diesen Zeitraum mit 3,41 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Der operative Gewinn (Ebit) schrumpfte um mehr als ein Fünftel auf 365 Millionen Euro. Damit verringerte sich auch die Ebit-Marge auf 10,7 von 14,5 Prozent im Vorjahreszeitraum.

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Chef Frank Markus Weber rechnet nicht "mit einer kurzfristigen Erholung" und senkte die Jahresprognose. Bei der Ebit-Marge stellen die Münchner nun 10,5 bis zwölf Prozent statt bisher 12,5 bis 14 Prozent in Aussicht. Ein Lichtblick im Halbjahr sind gut vier Milliarden Euro Auftragseingang - plus zwölf Prozent.

Talfahrt. Die Skepsis überwiegt. In zwölf Monaten hat sich der Aktienkurs fast halbiert. Eine Wende ist nicht in Sicht. Mit Stopp absichern.









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Bildquellen: Jann Averwerser/Knorr Bremse AG , Knorr-Bremse AG

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