Europäische Kommission genehmigt deutsche Mobilfunkförderung


BRÜSSEL/BERLIN (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat die Mobilfunkförderung der Bundesregierung genehmigt. Damit können 1,1 Milliarden Euro Fördermittel des Bundes für den Ausbau von bis zu 5.000 Mobilfunkstandorten insbesondere in ländlichen Regionen eingesetzt werden, wo es aktuell eine unzureichende Netzabdeckung gibt, erklärte das Bundesverkehrsministerium.

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"Das Ziel flächendeckender Mobilfunk ist fest vereinbart und jetzt greifbar", erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. "Damit schaffen wir deutschlandweites Telefonieren ohne Unterbrechung, mobiles Arbeiten ohne Ladebalken und die Grundlage für hochleistungsfähigen Mobilfunk mit 5G."

Die Gelder sollen in den Mobilfunkstandorten eingesetzt werden, wo es bislang sogenannte weiße Flecken gibt, in denen es entweder keine oder nur eine 2G-Versorgung gibt.

Im Rahmen der Förderung will die Bundesregierung sicherstellen, dass immer mindestens ein Mobilfunknetzbetreiber eine leistungsfähige Sprach- und Datenversorgung mit mindestens 4G auf den geförderten Infrastrukturen anbietet.

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Auch sollen jeweils möglichst mehrere Mobilfunknetzbetreiber den geförderten Mobilfunkstandort nutzen. Eine staatliche Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft soll die Förderung aus einer Hand umsetzen.

Laut Bundesverkehrsminister werden im Juli die ersten Markterkundungsverfahren abgeschlossen sein. Dann sei für die betroffenen Gebiete klar, wo Förderbedarf herrsche, weil nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut werden kann.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2021 07:29 ET (11:29 GMT)

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