Eurozone: Außenhandel erholt sich etwas von Corona-Einbruch


LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Außenhandel der Euroländer hat sich im Mai etwas von dem drastischen Einbruch während der Corona-Krise erholt. Die Ausfuhren seien gegenüber April saisonbereinigt um 7,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Die Einfuhren legten um 3,2 Prozent zu. Sowohl der Handelsüberschuss mit der restlichen Welt als auch der Handel zwischen den Euroländern legten zu, jedoch von sehr niedrigem Niveau aus.

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Wie schwer die Corona-Pandemie auch den Außenhandel belastet, zeigt indes der Vergleich mit dem Vorjahresmonat: Gegenüber Mai 2019 lagen die Ausfuhren 29,5 Prozent niedriger, die Einfuhren sanken um 26,7 Prozent. Der Handelsüberschuss und der Handel innerhalb des Euroraums waren wesentlich schwächer als ein Jahr zuvor. Gleiches gilt für den Zeitraum Januar bis Mai. Die Entwicklung in der gesamten Europäischen Union (EU) fällt ähnlich aus wie im Euroraum./bgf/mis

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