Eurozone: Geldmenge wächst erneut schwächer
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Geldmengenwachstum in der Eurozone hat sich im Juli erneut abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,6 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Es war die sechste Abschwächung in Folge. Im Vormonat war die Geldmenge noch um 8,3 Prozent gewachsen.
Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 ging im Juli ebenfalls zurück. Die Wachstumsrate betrug 11,0 Prozent nach 11,8 Prozent im Juni.
Das Wachstum der Kreditvergabe durch die Geschäftsbanken an die privaten Haushalte erhöhte sich unterdessen leicht von 4,0 auf 4,2 Prozent. Das Wachstum der Kreditvergabe an Unternehmen fiel mit 1,7 Prozent etwas schwächer aus als im Vormonat.
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