Merck-Aktie schwächer: Analysten sind sich uneinig bei Bewertungsniveaus
Nach ihrer jüngsten Erholungsrally haben die Aktien von Merck KGaA am Dienstag geschwächelt. Seit dem Jahrestief Mitte März hatten sie sich zuletzt um 29 Prozent erholt.
Auf der Handelsplattform XETRA rutschen die Merck-Papiere zeitweise 1,5 Prozent auf 128,05 Euro ab. Seit dem Jahrestief Mitte März hatten sie sich zuletzt um 29 Prozent erholt.
In der Einordnung des Bewertungsniveaus herrscht nun Unstimmigkeit zwischen Experten. Während Analyst James Vane-Tempest von der Investmentbank Jefferies die Aktie jetzt beim Kursziel von 129 Euro neu mit "Hold" einstuft, hält sie Richard Vosser von JPMorgan immer noch für unterbewertet.
Sein Kursziel liegt bei 150 Euro. Der JPMorgan-Experte traut ihnen bis 2030 mit im Schnitt etwa 9 Prozent ein Ergebniswachstum am oberen Ende der europäischen Pharma-Konkurrenz zu. Jefferies-Experte Vane-Tempest sieht derweil nur noch Spielraum, wenn Innovationen durchschlagen.
/ag/zb
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Bildquellen: Merck KGaA, Merck KGaA