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Henkel-Aktie legt zu: Viele Interessenten für Russland-Geschäft - Womöglich wieder mehr Homeoffice


Henkel-Aktie legt zu: Viele Interessenten für Russland-Geschäft - Womöglich wieder mehr Homeoffice

Der Konsumgüterhersteller Henkel erwägt, vorübergehend wieder mehr Homeoffice einzuführen, um Gas zu sparen.

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"Wir könnten dann die Temperatur in den Büros stark herunterfahren, während unsere Beschäftigten zu Hause im normalen Umfang heizen könnten", sagte Henkel-Chef Carsten Knobel der "Rheinischen Post" (Samstag).

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Außerdem könne der Konzern in seinem firmeneigenen Kraftwerk in Düsseldorf, das aktuell überwiegend mit Gas betrieben werde, mehr Kohle und Öl nutzen. "Im Vergleich zum heutigen Betrieb könnten wir so knapp ein Drittel des Gases einsparen", sagte der Manager. Doch warte das Unternehmen hier noch auf die Genehmigung der Bundesnetzagentur.

Mit Blick auf die Herausforderungen der Energiekrise im kommenden Winter meinte Knobel: "Ich bin optimistisch, dass wir das schaffen können". Dazu sei es aber wichtig, bis zum Winter so viel Gas wie möglich einzusparen, damit die Speicher ausreichend gefüllt seien.

Bis Ende 2023 will Henkel nach den Worten des Managers in Deutschland im Zuge der Neuaufstellung der Konsumgütersparte rund 300 Stellen abbauen. Das seien rund 15 Prozent der 2000 Stellen weltweit, die durch die Zusammenlegung der Waschmittel und der Körperpflegesparte wegfallen sollen. Dabei werde der Konzern versuchen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

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Henkel hat 50 Interessenten für Russland-Geschäft

Der DAX-Konzern Henkel hat bereits 50 Interessenten, die sein Russland-Geschäft ganz oder teilweise kaufen wollen. "Die möglichen Käufer sind sowohl aus Russland wie aus anderen Ländern", sagte Vorstandschef Carsten Knobel der Rheinischen Post. "Wir prüfen nun alle Optionen eingehend und wollen den Verkauf bis Ende des Jahres abgeschlossen haben."

Knobel rechtfertigt sich gegenüber der Zeitung auch, warum der Konzern den Ausstieg aus dem Russland-Geschäft erst rund acht Wochen nach dem Überfall auf die Ukraine beschlossen hatte: "Eine so weitreichende Entscheidung muss man sorgfältig abwägen. Immerhin geht es um ein 30 Jahre altes Geschäft mit elf Werken und 2.500 Beschäftigten, das mit einer Milliarde Euro Umsatz rund 5 Prozent unseres Jahresumsatzes ausmacht."

Das teilweise rüstungsrelevante Klebstoffgeschäft soll nur teilweise verkauft und ansonsten dicht gemacht. "Einige Aktivitäten in unserer Klebstoffsparte werden wir aber nicht verkaufen, sondern ganz einstellen, damit wichtige Technologien in unseren Händen bleiben", so Knobel.

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Am Montag gewinnt die Vorzugsaktie von Henkel auf XETRA zeitweise 0,84 Prozent auf 59,88 Euro.

DÜSSELDORF/FRANKFURT (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

Bildquellen: Henkel AG

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Datum Rating Analyst
25.09.26 Henkel vz Buy Deutsche Bank AG
25.09.26 Henkel vz Underweight JP Morgan Chase & Co.
25.09.26 Henkel vz Hold Jefferies & Company Inc.
24.09.26 Henkel vz Neutral UBS AG
17.09.26 Henkel vz Market-Perform Bernstein Research

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